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Kongress
German Canadian Congress - Ontario
Nachrichten: Sommer2008
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Dr. Ernst Stuhlinger 1913 bis 2008
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Im Mai verlor die Welt einen führenden Raketen- und Weltraumforscher in Dr. Ernst Stuhlinger. Er starb am 24. Mai im Alter von 94 Jahren in Huntsville Alabama, USA. Dr. Stuhlinger war ein enger Mitarbeiter von Dr. Wernher von Braun. Ein amerikanischer Reporter schrieb über ihn "Wenn man Wernher von Braun als den Kolumbus des 20. Jahrhunderts bezeichnet, dann war Ernst Stuhlinger sein Steuermann." Ich hatte das Privileg Dr. Stuhlinger für ungefähr 15 Jahre zu kennen. Erst per Telefon und Briefwechsel und später persönlich, als wir ihn und seine Frau Irmgard in Huntsville, Alabama besuchten. Wir unterhielten uns über seine Kindheit in Deutschland. Wir sprachen über seine Studienjahre an der Universität Tübingen unter Professor Dr. Hans Geiger, seine Militärzeit an der russischen Front, die Jahre in Peenemünde und sein Leben und seine Arbeit in Amerika. Diese Arbeit gipfelte in der Entwicklung der Saturn V Weltraumrakete mit der die ersten Menschen zum Mond flogen und wieder auf die Erde zurückkehrten. Nachdem wir uns einige Zeit unterhalten hatten sagte er ich sollte ihn doch mit seinem Vornamen Ernst anreden, ein Name den er niemals verenglischt hat. Er bat uns einige Tage in Huntsville zu bleiben um einer Podiums Diskussion über die Geschichte und Zukunft der Weltraumfahrt beizuwohnen. An dieser Diskussion nahmen acht führende Wissenschaftler teil. Vier vom ehemaligen Team welches die Saturn V entwickelt hat und vier Wissenschaftler der Neuzeit. Meine Frau und ich sagten, dass wir leider nicht bleiben können da wir zu einer Hochzeit eingeladen sind. Eine Entscheidung die ich schon oft bereut habe. Dr. Stuhlinger war eigentlich nie im vollen Ruhestand. Sogar im Alter von 90 Jahren hat er noch Forschung betrieben wie man mit einem von Ionen angetrieben Raumschiff mit unsagbarer Geschwindigkeit zu anderen Planeten fliegen kann. Er zeigte mir eine Medaille die er im Alter von 90 Jahren für seine Forschung im Ionenantrieb von der "Electric Rocket Propulsion Society" erhalten hat. Nur an drei andere Wissenschaftler in der Welt wurde bis dahin dieser Preis verliehen. Es ist geplant, dass diese Auszeichnung in Zukunft als der "Ernst Stuhlinger Award" verliehen wird. Dr. Stuhlinger war aber nicht nur ein hervorragender Wissenschaftler, er liebte vor allen Dingen die Natur und war leidenschaftlicher Bergsteiger. Zweimal hat auf dem Gipfel des Matterhorns gestanden. Er hat die Antarktis, Afrika und Südamerika bereist und hat fast alle Nationalparks der USA besucht. Sein Lieblingsplatz war jedoch Sanibel Island in Florida. Dort gab es Zeit zum Auftanken, zur Erholung, zum Nachdenken. Er liebte auch die Musik und spielte die Flöte. Ernst Stuhlinger wurde am 19. Dezember 1913 in Niederimbach bei Würzburg geboren, wo sein Vater als Schulmeister diente. Er studierte Physik, Biologie und Mathematik an der Universität Tübingen und erhielt im Alter von 23 Jahren seinen Doktor in Physik. Danach war er an der Technischen Hochschule Berlin tätig wo er mit den bekannten Wissenschaftlern Otto Hahn (Atomspaltung), Werner Heisenberg (Quantenmechanik), und Hans Geiger (Geigerzähler) zusammenarbeite. 1941 wurde er zum Militär eingezogen und in der Nähe von Moskau verwundet. Später war er im Kampf um Stalingrad beteiligt und er ist einer von wenigen die dieses schreckliche Ereignis überlebten. 1943 wurde Stuhlinger nach Peenemünde versetzt um mit dem Wernher von Braun Team Raketen zu entwickeln. Sein spezielles Gebiet war das Steuerungssystem für Raketen. 1945 kam er in amerikanische Gefangenschaft und wurde unter dem Programm "Paperclip" mit etwa 120 Mitgliedern des von Braun Teams nach Amerika gebracht. Erst arbeiteten sie in Fort Bliss um die deutsche A-4 Rakete weiter zu entwickeln. 1950 wurde das Team in das "Redstone Arsenal" in der Nähe von Huntsville, Alabama umgesiedelt, wo Stuhlinger die Leitung des "Research Labaratory" übernahm. Von 1960 bis 1968 war er ein Direktor des "Marshall Space Flight Centre". Er sagte, dass er dankbar dafür ist, dass die Interkontinental Raketen die das Team für Raumfahrt entwickelt hat niemals in einem militärischen Konflikt Verwendung fanden und im kalten Krieg nur ein gutes Abschreckungsmittel waren. Fortsetzung Seite 7 . . . StuhlingerErnst Friedel |
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Liebe Mitglieder und Freunde,
Wie Sie wissen fand am 4. Mai, 2008 die Jahreshauptversammlung des DKK, Ontario in Kitchener statt. Ich möchte an dieser Stelle allen Mitgliedern danken die sich die Zeit nahmen um zu dieser Versammlung zu kommen. Dr. Ulrich Frisse. der dem DKK, Ontario von 2005 bis 2008 als Präsident diente gab bekannt, dass er aus Zeitknappheit von diesem Posten zurücktreten wird. Ich möchte Dr. Frisse im Namen der Mitglieder für alle Arbeit danken die er in diesen drei Jahren für den DKK getan hat. Da niemand anders bereit war das Amt des Präsidenten zu übernehmen wurde ich von einigen Mitgliedern des Vorstandes gebeten das Ruder noch einmal in die Hand zu nehmen und dem DKK, Ontario als Präsident vorzustehen. Dieser Posten ist mit sehr viel Arbeit verbunden und es ist nicht immer leicht es allen recht zu machen. Da ich dem DKK bereits mehr als zehn Jahre gedient hatte, vier davon als Präsident, dachte ich, dass ich meinen Beitrag geleistet hatte. Nun ich habe noch einmal ja gesagt und verspreche Ihnen mein Bestes zu tun. Wir haben alle unsere starken und schwachen Seiten und meine Schwäche ist Fundraising wie man so schön auf Englisch sagt. Mir fällt es oft leichter Ausgaben aus meiner eigenen Tasche zu bezahlen als andere um Geld zu bitten. So brauche ich auf diesem Gebiet Ihre Hilfe. Wenn Sie Personen kennen die unsere Arbeit für wichtig halten und unterstützen möchten dann lassen Sie uns das bitte wissen, wir sind gern bereit mit diesen Personen zu sprechen. Wir planen im September unsere Mitglieder und Freunde anzusprechen mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Wie ich Ihnen schon früher einmal mitteilte bekommen wir die Büroräume seit 1994 umsonst, aber Heizung, Wasser und Steuern müssen bezahlt werden. Das Drucken des Nachrichtenblattes und das Porto für die Aussendung ist mit erheblichen Kosten verbunden. Ich hoffe, dass ich Sie mit dieser Sache nicht langweile, aber leider muss dieser Punkt angesprochen werden. Im letzten Jahr hatten wir einen Defizit von mehr als $7,000.00 Dollar. Denken Sie bitte immer daran, dass der DKK die einzige deutschkanadische Organisation ist die unsere Volksgruppe auf der politischen Ebene und gegenüber den Medien vertritt. Nun möchte ich all denen danken die bereit waren im Vorstand als Direktoren zu dienen und ich hoffe auf eine gute fruchtbare Zusammenarbeit. Wir werden Ihnen die Direktoren im nächsten Nachrichtenblatt vorstellen. Ihnen liebe Mitglieder und Freunde wünsche ich einen recht schönen und sicheren Sommer 2008. Ihr ![]() |
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Canadians for Genocide Education |
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Wie Sie sicher schon wissen ist der DKK mit über vierzig anderen Volksgruppen Mitglied der Organisation "Canadians for Genocide Education". Es ist das Ziel dieser Organisation, die Schulbehörden dahingehend zu beeinflussen, dass alle Genozids anerkannt und auch als Wahlfach in den Hochschulen angeboten werden. Jede Gruppe kann auf der Webseite der Organisation ihren Genozid darlegen. Jedes Jahr findet in der dritten Woche im März |
eine Genozid Woche statt in der ein Genozid das Hauptthema ist. Wir hoffen, dass in Zukunft auch die Vertreibung von 15 bis 16 Millionen Deutschen mit 2.5 bis 3 Millionen Toten das Thema dieser Woche sein wird. In Moment wird ja nur Holocaust in den Schulen unterrichtet und bislang hat man die anderen Genozids übersehen. Wir hoffen, dass sich dieses bald ändern wird, damit die Schüler ein ganzes Bild von der Geschichte bekommen.
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Europäische Union der Vertriebenen, Flüchtlinge und Deportierten (EUVFD) Bericht von Professor Dr. Reinhold Reimann |
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Die Unione degli Istriani (Organisation der von Jugoslawien zu und nach Ende der Zweiten Weltkrieges aus Istrien und Dalmatien vertriebenen Italiener) hatte geladen und etwa 20 Organisationen waren der Einladung in die Adriastadt gefolgt. Sie sprachen für Flüchtlinge/Vertriebene folgender Völker: Finnen (Karelier), Esten (die während der Sowjetherrschaft aus ihrer Heimat vertrieben worden waren), Deutsche, Italiener (Istrianer), Griechen (griechische Nordzyprioten, pontische Griechen von der Nordküste Kleinasiens), Armenier (während des Ersten Weltkrieges von den Türken Vertriebene).Kongreßsprachen waren Italienisch, Deutsch und Englisch, Simultanübersetzung ermöglichte das genaue Verfolgen jedes einzelnen Diskussionsbeitrages. Die Grüße unseres Präsidenten, Kearn Schemm, habe ich bei der Eröffnungssitzung in deutscher Sprache überbracht - sie stießen auf Beifall und Interesse. Behandelt wurden "ethnische Säuberungen" im 20. Jahrhundert, von welchen rund 18 bis 20 Millionen Menschen in Europa betroffen waren (darunter etwa 15 bis 17 Millionen Deutsche) Ergebnisse (1) Die Verabschiedung einer "Erklärung von Triest", die von den Vertretern aller anwesenden Organisationen (auch unserer DWA) unterzeichnet wurde (siehe unten).(2) Die Gründung der "Europäischen Union der Vertriebenen, Flüchtlinge und Deportierten". Prinzipielle Grundsätze, die den ersten Teil einer künftigen Satzung darstellen, wurden von 11 Vertriebenen-Organisationen (sie gelten als Gründungsmitglieder) erarbeitet, feierlich unterzeichnet und unter großem Beifall aller Anwesenden sowie dem Abspielen der Europa-Hymne bestätigt. Der Vorsitzende der Tagung, Aldo Flego, betonte abschließend: "Die Vertriebenen und Flüchtlinge Europas haben nun die Möglichkeit, mit einer Stimme zu sprechen. "Bis zur Ausarbeitung der vollständigen Satzung (Jahresende 2007) und der Einrichtung von Organen (Vorstand, Präsidium usf.) wird jene Organisation, die den Kongreß einberufen und durchgeführt hat, d. i. die Unione degli Istriani, die Geschäfte führen. Ab 2008 können der Europäischen Union der Vertriebenen, Flüchtlinge und Deportierten (im folgenden kurz EUVFD) weitere Vertriebenen-Organisationen beitreten. Einen ersten Ansatz für ihre Tätigkeit sieht die EUVFD im Herantragen ihrer Ziele an Kommission und Parlament der EU - hatte doch deren Menschenrechtskommissar dem Kongreß eine Grußbotschaft zukommen lassen. Wenn die EU etwa von Rußland und der Türkei die Einhaltung |
der Menschenrechte fordert, hat die EU allen Anlaß, die Beachtung derselben von ihren Mitgliedsstaaten zu verlangen. Nicht uninteressant waren einige (begriffliche) Festlegungen: Die EUVFD wird ihre Tätigkeit auf ganz Europa (im geographischen Sinn) sowie auf die kaukasischen Staaten und die asiatische Türkei erstrecken. Der Präsident der Unione degli Istriani, Massimiliano Lacota, sprach fortwährend von einem "Europa der Völker" - das "Europa der Vaterländer" (Charles de Gaulle) bezeichnete er wörtlich als einen Irrtum! Im Sinne unseres Selbstverständnisses (Menschenrechte für alle Deutschen in der Welt zu fordern) erscheint eine künftige Zusammenarbeit mit der in Triest gegründeten Organisation durchaus sinnvoll. Reinhold Reimann, Schriftführer der DWA Erklärung von Triest. Wir, die vertriebenen, geflüchteten und deportierten Völker und Volksgruppen Europas fordern alle, insbesondere die für Flucht, Vertreibung und Deportation in Europa verantwortlichen Staaten und Institutionen auf(1) das begangene Unrecht im Sinne des internationalen Menschen- und Völkerrechts anzuerkennen, wieder gut zu machen, die dabei begangenen Verbrechen zu verurteilen und die Rückkehr zu ermöglichen;(2) Grundsätze anzunehmen und Bedingungen zu schaffen unter denen auf der Grundlage des internationalen Menschen- und Völkerrechts die Rechte und Interessen der vertriebenen, geflüchteten und deportierten Völker und Volksgruppen auf allen Ebenen gewährleistet werden, einschließlich ihrer Rehabilitierung;
(4) die Verbreitung der historischen Fakten über die Vertreibung, Flucht und Deportation auf allen gesellschaftlichen Ebenen in den EU-Mitgliedstaaten, vor allem bei der europäischen Jugend, zu garantieren; (5) die Zusammenarbeit mit den Vertriebenen, Flüchtlingen und Deportierten sowie mit ihren Verbänden aufzunehmen;
Fortsetzung Seite 4 . . Triest |
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Triest von Seite 3
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Gründungsmitglieder der EUVFD: Landsmannschaft Ostpreußen, |
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Buchbesprechung |
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Vor einiger Zeit kam mir ein Buch in die Hand mit dem Titel "Der Krieg der viele Väter hatte" von Gerd Schultze-Rhonhof, Generalmajor a. D. der Bundeswehr. Der Autor holt weit aus und greift auf Begebenheiten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück, Begebenheiten, welche die Entwicklung in Europa beeinflussten. Die Konkurrenz der Kolonialmächte, die Wettrüstung die dann schließlich zum 1.Weltkrieg führte. Er zeigt wie der "Versailler Friedensvertrag" und die damit den Deutschen auferlegten Lasten den zweiten Weltkrieg hervorriefen. Auf Verträge die Deutschland nach dem 1. und 2. Weltkrieg aufgezwungen wurden. Wußten Sie schon, daß die Bundesrepublik Deutschland noch bis zum Jahr 2010 Reparationen für den ersten Weltkrieg zahlt? (BM Finanzen 27. November 1996 und 8. Juli 2004) Wissen Sie, daß zum Urteilstext des Nürnberger Hauptprozesses von 1946 eine 200 Seiten lange Darstellung der deutschen Vorkriegs- und Kriegsgeschichte aus der Sicht der Sowjets, der Amerikaner, der Briten und Franzosen zugrunde lag? Die Alliierten konnten nach Maßgabe des Gerichts, ohne Beweiserbringung oder gegen die Beweisführung der Verteidigung, ihre eigene Darstellung der Kriegsgeschichte erbringen. Dadurch war der subjektiven Sicht der Siegermächte Tür und Tor geöffnet nach ihrer eigenen Willkür zu entscheiden Diese Darstellung der Geschichte aus Sicht der Siegermächte ist 1954 mit Artikel 7(1) des |
Überleitungsvertrags von der Bundesregierung als „in jeder Hinsicht rechtswirksam und rechtskräftig“ und damit als bindend für deutsche Gerichte und Behörden anerkannt worden. Zu den Behörden gehören die Kultusministerien der Länder, die die Inhalte der Schulgeschichtsbücher prüfen, und die Bundes- und Landesämter und –Institute, die sich der Zeitgeschichte widmen. So darf man sich nicht wundern, daß sich die meisten Schulgeschichtsbücher und auffallend viele Publikationen der Ämter und der Institute damals und auch heute noch streng an die „deutsche Geschichte“ halten. Eine Variation der Geschichte die Deutschland von den Siegermächten in Nürnberg 1946 aufdiktiert wurde. Nun könnte man sagen, daß der Überleitungsvertrag und das Jahr 1954 selbst schon Geschichte sind. Doch 1990 wurde die Bindekraft der Urteile des Nürnberger Prozesses per Vertrag ein weiteres Mal verlängert. 1990 wurde der Überleitungsvertrag durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag abgelöst, und die Siegermächte bestanden dabei darauf, daß der besagte Artikel 7(1) des Vertrags von 1954 weiterhin Bestand hat. In der „Vereinbarung vom 27./ 28. September 1990 zum Deutschlandvertrag und zum Überleitungsvertrag“, die den Zwei-plus–Vier-Vertrag begleitet, wurde das noch einmal von deutscher Seite schriftlich zugesichert. (Zwei-plus-Vier-Vertrag, Prof. Stern, Seiten 227 ff und BM Justiz vom 22.1. 1997) Fortsetzung Seite 6 . . . Der Krieg |
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SUDETENDEUTSCHE IN ALLER WELT Wieso in aller Welt? Die Heimat der Sudetendeutschen sind doch die böhmischen Länder (also die heutige Tschechische Republik) und die Mehrheit der Sudetendeutschen lebt seit der Vertreibung aus dieser Heimat in den Jahren 1945/46 in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich. Dennoch gibt es darüber hinaus "in aller Welt" Sudetendeutsche. Seit 1827 sind immer wieder größere und kleinere Gruppen von diesen Deutschen aus den böhmischen Ländern (eben "Sudetendeutsche", wenn sie damals auch noch nicht so hießen) ausgewandert und haben in Europa und in Übersee Siedlungen gegründet, die teilweise heute noch bestehen. Und wo es wegen der Zerstreuung der Auswanderer zu keinen geschlossenen Siedlungen kam, haben sie doch in verschiedenen Staaten dieser Welt Gemeinschaften gegründet, Vereinigungen, die heute noch bestehen. : |
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Sudetendeutsche Siedlungen gibt es in folgenden Laendern |
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| Brasilien: São Bento do Sul im Bundesstaat Santa Catarina (gegründet 1873 von Deutschen aus dem südböhmischen Böhmerwald). In São Bento do Sul gibt es heute zahlreiche deutsche kulturelle Vereinigungen, deren Koordinator der Verein ,,Sudetosul" ist. Ansprechpartnerin dafür ist Leones Rudnick, Caixa postal 84, 89.290.000 São Bento do Sul, SC, Brasilien. Linha Imperial im Bundesstaat Rio Grande do Sul (gegründet in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts von Deutschen aus dem nordböhmischen Isergebirge) in der Nähe der Stadt Nova Petrópolis. Ansprechpartner dafür und für weitere im Munizip (Landkreis) Nova Petrópolis lebende Sudetendeutsche ist der "Freundeskreis Sudetenland" unter seinem Vorsitzenden Ovidio Hillebrand, Caixa postal 104, 95.150.00 Nova Petrópolis, RS, Brasilien. Linha Isabel im Bundesstaat Rio Grande do Sul (gegründet 1873 von Auswanderern aus der Gegend von Gablonz in Nord-böhmen) in der Nähe der Stadt Venâncio Aires. Ansprechpartner dafür und für weitere im Municip Venâncio Aires lebende Sudetendeutsche ist der Gründer und Leiter des "Deutschen Heimatmuseums" in Venâncio Aires, Dr. Flavio Luiz Seibt, General Osorio 1894, 95.800.00 Venâncio Aires, RS, Brasilien Chile: Streusiedlungen und einzelne Haziendas im Gebiet des Llanquihue-Sees in Südchile mit dem Verwaltungs-mittelpunkt Nuevo Braunau (gegründet zwischen 1871 und 1875 von Auswanderern aus dem "Braunauer Ländchen" in Nordböhmen). Adressen können erfragt werden beim "Heimatkreis Braunau", Paradeplatz 2, D-91301 ForchheimKanada: Tomslake in der Provinz British Columbia und Einzel-Farmen im Norden der Provinz Saskatchewan (beides besiedelt 1939 von sudetendeutschen Sozialdemokraten, die als politische Flüchtlinge vor den Nationalsozialisten in den Jahren 1938/39 aus den böhmischen Ländern flohen) Adressen können erfragt werden beim "Zentralverband sudetendeutscher Organisationen in Kanada" (siehe dort)Neuseeland: Puhoi nördlich und Ohaupo südlich der Stadt Auckland auf der Nordinsel (gegründet zwischen 1863 und 1873 von deutschen Einwanderern aus dem westböhmischen Egerland). Ansprechpartner ist die "Bohemian Association Originating in Puhoi-Ohaupo", Christine Krippner, Te Rore Rd. 6, Te Awamutu, North Island, Neuseeland. |
Paraguay: Kolonie Sudetia in der Nähe der Stadt Villarica im südöstlichen Paraguay (gegründet 1933 von Auswanderern aus verschiedenen deutschen Siedlungsgebieten der böhmischen Länder) Ansprechpartner ist der "Deutsche Schulverein Colonia Sudetia", Claudio Stein, cdc 37, Villarica, Paraguay. Rumänien: Die Dörfer Wolfsberg (Brebu Nou) und Weidental (Garina) im Banater Bergland (in der Nähe der Stadt Reschitz (Resita) im westlichen Rumänien. (gegründet 1827 von Auswanderern aus dem südböhmischen Böhmerwald) Sudetendeutsche Vereinigungen außerhalb Deutschland und Österreich: Argentinien:Sudetendeutsche Landsmannschaft in Argentinien,(Asociacion de Sudete-Alemanes en la Argentina) Werner Reckziegel, Warnes 95, 1602 Florida, Prov. de Buenos Aires, Argentinien Australien: Sudetendeutsche of Australia Inc.(gegründet 1984) Hanna Laenger, 14 Glasgow Road, Hawthornedene 5051, Australien Brasilien: Vereinigung der Sudetendeutschen von Rio Grande do Sul (Asociacão do Sudete-Alemães de Rio Grande do Sul), gegründet 1997 Dr. Flavio Luiz Seibt (Adresse siehe Siedlung LINHA ISABEL) Freundeskreis Sudetenland in São Paulo (gegründet 1954 als "Brasil Sudeten Club")Dr.h.c. Reinhold Track, Avda. Itacira 616, 04061-000 São Paulo, SP, Brasilien Kanada: Zentralverband sudetendeutscher Organisationen in Kanada (gegründet 1957) Rolf Lorenz, 20 Banff Road, Toronto,Ontario, Canada M4S, 2V5 Skandinavien: Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten Otto Seidl, Skräddarvägen 4, S-632 23, Eskilstuna, Schweden Fortsetzung Seite 6 . . . Sudetendeutsche |
| Sudetendeutsche von
Seite 5
Vereinigte Staaten:Egerländer- und Sudetengemeinschaft Chicago Karl Bauer, 484 Central, Wood Dale, Illinois, 60191 U.S.A. Verband der Sudetendeutschen Inc. New York (gegründet 1948 als "Sudeten-Wohlfahrt", in Fortsetzung des anfangs der 20er-Jahre in New York gegründeten "Sudetendeutschen Heimatbundes", der mit Kriegseintritt der USA wie alle anderen deutschen Vereine verboten worden war) Hubert E. Kostron, 166-51, 17th Rd., Whitestone, N.Y., 11357 U.S.A.German-Bohemian Heritage Society, P.O. Box 822, New Ulm, MI, 56073-0822, U.S.A.Belgien und Niederlande:Peter van den Bosch, Cornelis Verolmeytr. 25, NL-5256 GR Oudheusden |
Großbritannien: Gerhard
Dittrich, 126, Coupar Angus Road, GB-Birkhill Dundee DD2 5PG
Italien: Isolde Engelmann, Vic. Sottocastello 14/A, Cas. Port. 2, I-37030 Verona-Priano Schweiz: Dr. Josef Weinmann, Schönhaldenstr. 41, CH-8708 Männedorf / ZHSeychellen: Eduard Kandler, Hotel des Voyageurs, Praslin, SEY-Ause Kerlan, SeychellesSpanien: Frederik Hoffmann, Finestrelles, 37 A; 1, 1a esc. A, E-08950 Esplugas de Llobregat.Die Genauigkeit der Anschriften können wir leider nicht garantieren. E.F |
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Erika Steinbach begrüßt, dass die Bundesregierung das Dokumentationszentrum zur Vertreibung realisiert |
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| Zur Umsetzung des im Koalitionsvertrag vereinbarten „sichtbaren Zeichens“ zu Flucht und Vertreibung in Berlin erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB: " Ich begrüße, dass die SPD im Deutschen Bundestag die Blockade des im Koalitionsvertrag vom 11. November 2005 vereinbarten „sichtbaren Zeichens“ zu Flucht und Vertreibung endlich aufgegeben hat. Damit folgt die SPD vielen Sozialdemokraten und sozialdemokratisch geführten Kommunen im ganzen Land, die schon lange eine Patenschaft für die Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN übernommen und deutlich gemacht haben, dass sie die Errichtung einer Dokumentationsstätte in Berlin unterstützen. Selbstverständlich waren und sind die deutschen Heimatvertriebenen in die Vorarbeiten zu der Konzeption eng eingebunden und werden in den wichtigen Gremien der von der Bundesregierung zu errichtenden Stiftung vertreten sein. Der Sprecher der Bundesregierung hat bereits im Juli nach einem Gespräch von Bundeskanzlerin Merkel mit dem |
Präsidium des Bundes der Vertriebenen mitgeteilt, dass Einvernehmen darin besteht, dass unser Verband ebenso wie die gemeinnützige Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN angemessen in die Planungen sowie die spätere Arbeit der Einrichtung eingebunden werden. Das Deutschlandhaus am Anhalter Bahnhof ist ein sehr gut geeignetes Gebäude für diese Dokumentationsstätte. Über viele Jahre hatten und haben dort Einrichtungen von Vertriebenen ihren Sitz. Dieser Ort stößt auf sehr große Sympathien bei den Betroffenen. Wenn dieses Vorhaben der Bundesregierung gut gelingt – und ich bin sehr zuversichtlich, dass es gelingt – dann werden die deutschen Heimatvertriebenen sich hier angekommen und angenommen fühlen können. Und für die Erlebnisgeneration wird es am Ende ihres Lebens ein tröstliches Gefühl sein, dass ihr Schicksal nicht vergessen ist, sondern einen festen Ort im kollektiven Gedächtnis unseres Vaterlandes hat. Dieses Dokumentationszentrum ist ein Zeichen der Solidarität aller Deutschen mit den Vertriebenen. |
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Der Krieg . . . . von Seite 4So weiß man als Leser heute nicht, wo Historiker und Autoren aus der frühen Bundesrepublik vertragsgetreu die Siegerleseart der Geschichte zu Papier gebracht und nachfolgenden Historikern und Autoren als irreführendes Erbe hinterlassen haben. Die obigen Zeilen sind ein kleiner zusammengefaßter Auszug aus diesem Buch. Zu beziehen vom Olzog Verlag GmbH, München, Internet: http//www.olzog.de oder von Amazon: http://www.amazon.de Das Buch ist auch als CD erhältlich. Ich habe
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beides gekauft und fand das CD sehr gut für längere Strecken im Auto. Es hat eine Laufzeit von 145 Minuten. Das CD ist jedoch kein Ersatz für das Buch. Es ist meine Meinung, daß wir es unseren Kindern und Enkelkindern schulden die Geschichte beider Weltkriege in einem klaren und wahren Licht weiterzugeben. Meine Kinder und Enkelkinder sind in Kanada geboren und wurden mit anti–deutscher Propaganda groß. Es ist an der Zeit, dass sie auch die andere Seite kennenzulernen. Das Buch, "Der Krieg der viele Väter hatte", kann uns dabei eine wertvolle Informationsquelle sein |
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Stuhlinger von Seite 1 Er hatte auch den größten Respekt für seine russischen Kollegen mit denen er bei Tagungen öfters zusammen kam. Dr. Ernst Stuhlinger hinterläßt seine Frau Irmgard, zwei Söhne Tillman-Werner und Christopher sowie seine Tochter Susanne. Als ein Reporter der New York Times Stuhlingers Nachbarn Ralph Petroff fragte Ernst Stuhlinger kurz zu beschreiben sagte dieser " Er war zu gleichen Teilen Albert Einstein und Mahatma Gandhi, ein überragender Wissenschaftler mit der Seele eines Heiligen". Der Reporter Al Reisz schrieb in der Huntsville Times "Die Welt ist sich noch nicht völlig bewusst, dass sie in Dr. Stuhlinger einen der Besten verloren hat". Dr. Ernst Stuhlinger war ein Mann, der nicht nur der Wissenschaft große Ehre brachte, sondern auch dem Land seiner Herkunft, Deutschland. Wir sollten ihn nicht vergessen. Ernst Friedel |
Delta Elevator Co. Ltd. |
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Deutschkanadische Jahrbücher Wenn Sie gerne eines der Deutschkanadischen Jahrbücher haben möchten so können Sie dieses von der Historical Society of Mecklenburg Upper Canada bestellen. Tel.:1-905-884-4075 |
GEORGE GUENZLER AND SONS INC. |
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Jahreshauptversammlung der Deutschen Weltallianz in Graz |
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Am 15. und 16. Mai fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Deutschen Weltallianz (DWA) in Graz statt. Gastgeber war dieses Jahr der Alpenländische Kulturverband Südmark ein Verein welcher der DWA angeschlossen ist. Die Versammlung war von Professor Dr. Reimann sehr gut geplant und vorbereitet. Auch die Unterbringung der Gäste die aus verschiedenen Ländern nach Graz kamen, war sehr gut. Neben der Versammlung war genug Zeit für einen Stadtrundgang, die Teilnahme am Kulturverbandstag ein Ausflug zu einem Steirertreffen nach Maria Neustift und Marburg in Slowenin, sowie ein geselliger Abend der für die Teilnehmer veranstaltet wurde. Die Aufgaben der DWA sind fast die gleichen wie unsere, mit dem Unterschied, dass der DKK auf nationaler Basis arbeitet, und die DWA auf internationaler Basis tätig ist. Wir legen Ihnen ein Faltblatt bei aus dem Sie die Ziele der DWA entnehmen können. Ein wichtiger Teil der Versammlung war die Wahl eines neuen Vorstandes. Da der bisherige Präsident Dr. Kearn Schemm, Washington D.C. aus zeitlichen Gründen seinen Rücktritt bekannt gab musste ein neuer Präsident gewählt werden. Einstimmig wurde Dr. Peter Wassertheurer aus Wien für dieses Amt gewählt. Folgende Personen wurden neben Dr. Wassertheurer als Mitglieder des Vorstandes gewählt:
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1. Vizepräsident Ernst Friedel, Waterloo, Kanada, Direktoren: Toni Bergmeier, Kitchener, Kanada Ein wichtiger Teil des Programms waren die Berichte der deutschen Volksgruppen aus aller Welt. Der Bericht über Kanada wurde von Toni Bergmeier gebracht. Ernst Friedel |
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Wir danken allen Mitgliedern die Ihren Mitgliedsbeitrag für 2008 bezahlt haben. Einige Beiträge fehlen halt noch |
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MOLL BERCZY HAUS Torontos einzige Residenz für deutschsprechende
Senioren
Are you or a loved one looking for carefree living
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Fisherville’s German Heritage |
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Fisherville is a small hamlet located in the north-west section of Rainham Township in the now County of Haldimand in south-western Ontario.. This area was scouted in the early part of the 1800’s as a suitable place for those wishing to leave the military conscription, constant wars and the crowded conditions of the Alsace Lorraine area on the border of France and what is now Germany. As early as the 1820’s mainly Lutherans and Roman Catholics were starting to arrive. Most landing at New York and making their way to Buffalo, a strong German Center with a large Lutheran population. Crossing the Niagara River at Black Rock they made their way to Rainham. The first settlers began to arrive as early as the 1820’s as records of Holy Ghost Lutheran Church (now Trinity since 1942) show. The Roman Catholics built a church in the 1830’s with a school and their own cemetery on land south of Fisherville on what was to become the German Side Road. In the 1840’s they had listed 40 families working in the area for lumber mills in Quebec and Rainham. Named “Our Lady of the Snows”, this was a mission served by priests from Maryhill and St. Agatha both located near Kitchener. The visits were infrequent and really didn’t serve the needs of the settlers. By the early 1860’s the Mission closed to be united with St. Stephen’s in 1874 under Father Stephen Wadel who spoke fluent German, French and English. The Catholics lived in harmony with the larger German Lutheran population bound by a common language and fear of the Secret Order Lodges they referred to as “Christless Organizations” that tried to lure members away from the church. The Lutherans in the late 1830’s and 1840’s were served from Buffalo by a number of Lutheran Ministers of various Synods. They visited and baptized, married and gave The Sacrament of the Altar to the faithful. However, they were not always available when sickness and death struck. Dissatisfied and longing for the religious stability of their Fatherland, they sent a delegation to Buffalo and their cry for a permanent pastor was heard when Pastor Adam Ernst (The Father of Missouri Synod Lutheranism in Canada) and Pastor Diehlmann came and in July of 1854and a congregation was formed under Pastor Diehlmann. Burial of the dead was a problem, as no Lutheran Cemetery existed before 1849. According to a |
family history, the dead were buried on a plot of land just east of Fisherville on the Nablo farm. In 1849 a parcel of land, which consisted of 1/2 acre was purchased from Jacob Winger,. This land had been occupied by Jacob Ullman. The Ullmans had a small family cemetery on this land and reserved the right for further burials. It has seen little use as the Ullmans moved to Rhineland and Jacob and his wife returned to Fisherville in later life and are buried in the Lutheran Cemetery. It appeared obvious from historical reports the original church used by the Lutherans was on this land and became the first Lutheran Church at Fisherville. In 1975 additional land was purchased to double the size of the cemetery. The earliest confirmed burial was that of Martin Wietterich/Wiederick in 1845 followed by Solomon Fess in 1848, Adam Otterman and Nicholaus Reichheld in 1850. In the old section about 2/3 of the gravestones have their inscription in German. The entire cemetery has 668 stones and over 1400 burials. As for the church, the Civil Census of 1862 noted the Lutheran Church had seating for 250 people and was valued at $600.00. In the 1870’s.it was decided to build a new church in Fisherville, which opened in 1874 where the present church stands today It served until the erection of the new Parish Hall and Day School in 1929. In 1958 the present church was dedicated and continues to flourish today. It seats over 500 people. On July 3rd and 4th of 2004 they celebrated their 150th Anniversary of the founding of the congregation in 1854. Rhineland was founded the same year a few days before Fisherville. Early founding families include: Bacher, Bier, Drummer, Ebert, Elfner, Fess, Hartwig, Held, Jundt, Kiefer, Kremp, Muehlenbacher, Mueller, Nagel, Otterman, Reichheld, Richert, Rohrbach, Roth, Schaeffer, Schier, Schmelzer, Schweyer, Sitter, Steuer, Stoeckel, Toussaint, Ullman, Westermann, Weiderick, Zintell and many other families. A complete history of the church and cemetery and a brief biography of the founding families along with transcriptions of all stones (in German and translated in the old part) in the cemetery are contained in the 150th Anniversary Book, compiled by Dwight Wadel and Sandra Tennant. The above is a brief History of the Germans in Fisherville and the surrounding area.
W. Dwight Wadel |
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In Ostdeutschland droht starke Zunahme der Altersarmut |
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Hamburg (AFP) - In Ostdeutschland droht mittelfristig eine starke Zunahme der Altersarmut. Die Zahl der "verhältnismäßig reichen" Rentner im Osten werde sich allmählich verringern und zu einem beträchtlichen Teil durch eine Generation vergleichsweise "armer" Rentner ersetzt werden, heißt es laut "Süddeutscher Zeitung" in einer Analyse. Die derzeitige Situation der Älteren in den neuen Ländern beschreibt das Papier als solide. DGB-Chef Michael Sommer schätzt unterdessen, dass Millionen künftigen Rentnern Altersarmut droht. Der DGB-Chef forderte eine Debatte über den künftigen Kurs des Rentensystems. "Wir müssen angesichts der Überalterung unserer Gesellschaft die Frage stellen, wie das System künftig bezahlbar bleiben soll und gleichzeitig eine anständige Sicherung im Alter garantiert", sagte Sommer. Der Gewerkschaftschef warnte zugleich vor einem Kampf der Generationen. Die Analyse des Finanzministers von Sachsen-Anhalt, Jens Bullerjahn, und des Sozialministers von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (beide SPD), sollte laut "SZ" heute im Forum Ost der SPD diskutiert werden. In absehbarer Zukunft würden viele Rentner in den neuen Ländern nur noch eine niedrige Altersversorgung erhalten oder auf die sogenannte Grundsicherung im Alter angewiesen sein, warnt laut
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"SZ" die Analyse. Dies liege daran, dass viele Ostdeutsche wegen langer Arbeitslosigkeit oder zu niedriger Einkommen keine ausreichenden Versorgungsansprüche aufgebaut hätten. Ein Blick ins Jahr 2025 gibt laut Bullerjahn und Sellering Anlass zu Sorge, da sich die in den neuen Ländern typische Kombination von überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit und unterschiedlichem Lohnniveau zunehmend auf die Alterseinkünfte niederschlage. Auch würden die Folgen der minimalen Rentenabsicherung für Bezieher von Arbeitslosengeld und Mini-Jobber deutlicher sichtbar. Viele heute Erwerbstätige könnten wegen ihres geringen Einkommens gar keine Anwartschaften auf eine Rente aufbauen, die noch oberhalb der Grundsicherung für Rentner lägen, warnen die SPD-Politiker. Dies sei erst mit einem Einkommen oberhalb eines Stundenlohns von 7,50 Euro möglich; bei fast jedem Fünften im Osten liege der Verdienst jedoch darunter. Während von 1942 bis 1946 geborene Männer noch im Schnitt 967 Euro erhielten, würde die Durchschnittsrente der in den Jahren 1957 bis 1961 geborenen bei 820 Euro liegen. Für Frauen nennt die Analyse einen Rückgang von 820 auf 690 Euro. |
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Tag der Heimat 2008 in Berlin Der diesjährige Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen steht unter dem Leitwort Erinnern und Verstehen Die festliche Auftaktveranstaltung findet wieder im Internationalen Congress Centrum ICC in Berlin statt. Die Festveranstaltung mit Verleihung der Ehrenplakette an Erzbischof Dr. Robert Zollitsch beginnt am 6. September um 12.00 Uhr Es sprechen: Erika Steinbach MdB Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Dr. Wolfgang Schäuble MdB Bundesminister des Innern Erzbischof Dr. Robert Zollitsch Vorsitzender der Deutschen BischofskonferenzAm Tag der Heimat erinnern die deutschen Heimatvertriebenen an ihr Schicksal und ihre Heimat. Der Tag der Heimat soll einerseits den Menschen den Wert von Heimat ins Gedächtnis rufen, andererseits aber auch dazu ermahnen, Vertreibungen zu ächten und als Mittel der Politik zu verurteilen. Gleichzeitig wird zur Versöhnung und zur Zusammenarbeit mit den jetzt in den früheren Heimatgebieten lebenden Menschen aufgerufen. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch wurde im Mai 2008 zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Er ist Donauschwabe und wurde am 9. August 1938 in Filipovo, dem ehemaligen Philippsdorf in der Batschka (Batscher Land) im früheren Jugoslawien, geboren und hat die Vertreibung selbst miterlebt. Stets hat der Erzbischof in seinen Reden vor den Heimatvertriebenen an die Vertreibung der Deutschen erinnert und dazu aufgerufen, sich der großen Aufgabe der Versöhnung und daraus resultierend der Gestaltung der Zukunft zuzuwenden. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gehöre jedoch dazu und dürfe nicht verschwiegen werden. Wegen seiner Verdienste um Menschenrechte und Versöhnung verleiht ihm der Bund der Vertriebenen im Rahmen der Festveranstaltung die höchste Auszeichnung, die Ehrenplakette. |
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