
Deutschkanadischer
Kongress
German Canadian Congress - Ontario
Nachrichten: Fruehjahr1 2006
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Deutschkanadischer Kongress
eroeffnet Dialog
Im Dezember vergangenen Jahres fand im Rathaus Kitcheners eine von unserem Praesidenten Dr. Ulrich Frisse geleitete erweiterte Vorstandssitzung des Deutsch-Kanadischen Kongresses (Ontario) statt, an dem neben unseren Vorstandsmitgliedern auch zahlreiche Praesidenten deutscher Vereine und Clubs sowie mit dem kulturellen Leben unserer Gemeinde verbundener Organisationen teilnahmen. Ziel dieser oeffentlichen Sitzung war es, den Vertretern von Vereinen und anderen Organisationen eine Gelegenheit zu bieten, ueber ihre vielfaeltigen Aktivitaeten in 2005 sowie ihre Plaene fuer 2006 zu berichten sowie einen gemeinsamen Aktionsplan zu entwickeln, um den langfristigen Fortbestand unseres deutschsprachigen Kulturlebens in Ontario zu gewaehrleisten. Dr. David John, Acting Director des Centre for German Studies an der University of Waterloo berichtete ueber die Aktivitaeten des Centres, welches einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der deutschsprachigen Gruppe in Kanada aus literaturwissenschaftlicher und historischer Perspektive leistet. Fuer die Zeit vom 24. zum 27. August 2006 hat das Centre eine internationale Konferenz unter dem Titel “Diaspora Experiences: German-speaking immigrants and their descendents“ geplant. 139 Wissenschaftler und andere Autoren aus 19 Laendern haben ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet. Die Oeffentlichkeit ist zu dieser Veranstaltung herzlichst eingeladen; sobald das endgueltige Programm feststeht, werden wir Sie ueber die Einzelheiten informieren. Alle Neuigkeiten sind auch auf der Website des Centres unter www.wcgs.ca sowie im vom Centre herausgegebenen Newsletter zu erfahren. Wenngleich unsere Gemeinde zunehmend aelter wird und die meisten Clubpraesidenten von schwindenden Mitgliederzahlen und dem Uebergang von Deutsch auf Englisch als Sprache von Vorstandssitzungen berichten mussten, war die Stimmung doch insgesamt sehr zuversichtlich und von Herzlichkeit gepraegt. Besonders erfreulich ist die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gruppen und Organisationen. Von besonderem Interesse fuer unserer Mitglieder ist sicherlich der Plan der Deutsch-Kanadischen Gedaechtnisstiftung von Kitchener-Waterloo, die aufs engste mit dem Deutschkanadischen Kongress von Ontario verbunden ist, ein deutschkanadisches Museum in Kitchener zu errichten und zu unterhalten. Unser langjaehriges Vorstandsmitglied Paul Tuerr hat seine Bereitschaft bekundet, zu diesem Zweck ein geeignetes Grundstueck zur Verfuegung zu stellen. Letztlich stimmten alle Anwesenden darin ueberein, dass angesichts der demographischen Entwicklung unserer Gemeinde und des weitgehenden Ausbleibens von Neuzuwanderern eine langfristige Kontinuitaet nur dann zu gewaehrleisten ist, wenn es uns gelingt, die in Kanada geborenen Generationen fuer eine Mitarbeit in den ethnischen Organisationen zu begeistern. Karsten Mertens, Vorsitzender der German Business and Professional Organization von Toronto und frischgewaehlter Vizepraesident der Deutschkanadischen Gedaechtnisstiftung rief vor diesem Hintergrund zu einem Umdenken der Verantwortlichen in unseren Organisationen auf. Es muessen Aktivitaeten entwickelt werden, betonte Mertens, die gezielt die Mitglieder der in Kanada geborenen juengeren Generationen ansprechen. Klaus Koeppen, kuerzlich im Praesidentenamt der Deutschkanadischen Gedaechtnisstiftung bestaetigt, sowie Praesident der German Business and Professional Organization of Kitchener Waterloo und vormals Praesident des Deutschkanadischen Kongresses (Ontario), unterstuetzte Mertens Position, indem er betonte, dass das „Produkt Deutschtum“ aus der Perspektive der Addressatengruppe, das heisst der Kinder- und Enkelkinder der Einwanderergeneration neudefiniert werden muss, um sich langfristig behaupten zu koennen. Der Deutschkanadische Kongress hat es sich zum Ziel gesetzt, in diesem auf Dauer ausgerichteten Dialog die Fuehrungsrolle zu uebernehmen. Zu diesem Zweck haben wir fuer Februar ein weiteres Treffen geplant. Es ist das erklaerte Ziel des Vorstandes, auf dieser Sitzung ein konkretes Aktionsprogramm zu beschliessen, welches nicht nur Aufgaben und Ziele fuer die naechste Dekade definiert, sondern konkrete Loesungen zu den angesprochenen Problemen bietet. Ulrich Frisse |
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das Jahr 2005 liegt inzwischen hinter uns und ich begruesse Sie als neuer Praesident des DKK. Wie Sie sicherlich schon wissen, haben sich im Vorstand des DKK im Laufe des letzten Jahres grundlegende personelle Aenderungen vollzogen. Nach langjaehriger unermuedlicher Taetigkeit fuer die gemeinsame Sache hat Ernst Friedel sich auf der im April abgehaltenen Mitgliedergeneralversammlung nicht zur Wiederwahl gestellt. Im Namen des gesamten neuen Vorstandes und aller Mitglieder des DKK moechte ich Ernst meinen Dank und meine Hochachtung aussprechen fuer die vielen ehrenamtlichen Stunden, die er unserer Organisation und dem Deutschtum in Kanada gewidmet hat. Als neuer Praesident des DKK ist es mein Ziel, die Organisation in der Tradition meines Vorgaengers weiterzufuehren. Kontinuitaet ist fuer den langfristigen Erfolg einer ethnischen Selbstverwaltungsorganisation wie des DKK unerlaesslich. Dessen ungeachtet bringt ein personeller Wechsel an der Spitze einer Organisation, insbesondere dann, wenn er zugleich mit einem Generationswechsel verbunden ist, zwangslaeufig auch Aenderungen mit sich. Das ist ein ganz normaler Prozess, der durch enge vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinem Vorgaenger und anderen erfahrenen Mitgliedern unseres Vorstandes enorm erleichtert wird. Da viele von Ihnen mich nicht persoenlich kennen, moechte ich die Gelegenheit nutzen, mich Ihnen naeher vorzustellen. Ich wurde 1969 in Luedenscheid, Nordrhein Westfalen, geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte an der Philipps Unversitaet Marburg und der Dalhousie University Halifax, Nova Scotia, habe ich zunaechst als Jurist in Deutschland und Bruessel, Belgien, gearbeitet. Schon seit fruehen Jugendtagen habe ich mich jedoch besonders fuer Geschichte begeistert. Diese Begeisterung fuer die Vergangenheit hat mich schliesslich dauerhaft nach Kanada gefuehrt. Seit Abschluss meiner Promotion zum Dr. Phil mit einer Studie zur Geschichte der Deutschen in Kitchener-Waterloo im 19. und fruehen 20. Jahrhundert bin ich als Geschichtsprofessor fuer Deutsche und Europaeische Geschichte taetig. Meine Frau Sarah und ich haben zwei Soehne – Max William und Timothy Frank – im Alter von vier und eineinhalb Jahren, die mich neben meiner beruflichen und ehrenamtlichen Taetigkeit fuer den DKK gehoerig auf Trab halten. Als neuer Praesident des DKK sehe ich es als meine Hauptaufgabe an, unsere Organisation durch die bevorstehende Transformationsphase zu fuehren und die Voraussetzungen fuer die langfristige Fortsetzung unserer wichtigen Arbeit zu schaffen. Die Einwandergeneration der fuenfziger und sechziger Jahre, zu der viele von Ihnen gehoeren, wird zunehmend aelter und neue Einwanderer kommen, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht mehr nach. Vor diesem Hintergrund ist es unerlaesslich, die in Kanada geborenen Generationen – Ihre Kinder und Enkelkinder ! fuer die Mitarbeit in unserer Organisation zu begeistern. Ich moechte Sie daher alle dazu auffordern, Gespraeche mit Ihren Kindern und ggf. Enkeln zu fuehren und sie danach zu fragen, was sie als in Kanada geborene Deutschkanadier von einer ethnischen Interessenvertretung wie dem DKK erwarten. Ich wuerde mich sehr darueber freuen, moeglichst viele Anregungen aus dem Kreise unserer Mitglieder zu erhalten und den einen oder anderen jungen Deutschkanadier/Deutschkanadierin als neues Mitglied im DKK begruessen zu koennen. Durch Ihre langjaehrige Treue zum DKK haben Sie gezeigt, dass Ihnen die Zukunft unserer Organisation am Herzen liegt. Angesichts des sich vollziehenden demographischen Wandels ist es an der Zeit, gemeinsam Loesungen zu erarbeiten, um die Arbeit unserer Organisation auch fuer die naechsten Jahrzehnte zu gewaehrleisten. Ich moechte mich auf diesem Wege bei all denen bedanken, die wie in den Vorjahren auch in 2005 die erfolgreiche Arbeit des DKK erst moeglich gemacht haben. Mein besonderer Dank gilt Ihnen, unseren Mitgliedern, fuer Ihre Unterstuetzung durch Spenden und aktive Mitarbeit. Unseren Direktoren moechte ich danken fuer die vielen ehrenamtlichen Stunden, die sie dem DKK gewidmet haben. Ein ganz besonderer Dank gilt Helga Kessel, deren Erfahrung, Zuverlaessigkeit und unermuedlicher Arbeitseinsatz im Buero von zentraler Bedeutung fuer unsere Organsisation ist. Last, but not least, meinen Dank an Ernst Friedel dafuer, dass er uns die Buroraeume des DKK fuer das Jahr 2005 unentgeltlich zur Verfuegung gestellt hat. Ich wuensche Ihnen allen fuer das Jahr 2006 Alles Gute,
Ihr Dr. Ulrich Frisse, LL.M. |
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Sechster Deutscher Pioniertag ein grosser Erfolg
Wie in den vergangenen Jahren hat die deutsch-kanadische Gemeinde Ontarios den Deutschen Pioniertag auch dieses Jahr mit einer zentralen Feier festlich begangen. Nachdem der Pioniertag im Vorjahr unter grosser Beteiligung in Markham abgehalten wurde, war dieses Jahr wieder Kitchener an der Reihe. Der in der Rotunda des Rathauses veranstaltete Pioniertag stand dabei ganz im Zeichen der Mennonitischen Geschichte Kitchener-Waterloos. 200 Jahre ist es inzwischen her, seit eine Eigentuemergesellschaft der Mennoniten in Pennsylvania 60,000 Acres Land in der heutigen Region Kitchener-Waterloo von der Six Nations Confederacy erwarb. Diese Landtransaktion markiert den Beginn der langjaehrigen Erfolgsgeschichte deutschsprachiger Einwanderung nach Kitchener-Waterloo. Beginnend um 11 Uhr morgens, konnten Besucher des Pioniertages sich an zahlreichen Staenden ueber die Aktivitaeten von Vereinen, Schulen und Wohlfahrtseinrichtungen informieren. Da die Kultur, Geschichte und das soziale Verantwortungsbewusstsein der Mennonitischen Gemeinde im Vordergrund der diesjaehrigen Veranstaltung standen, waren mennonitische Organisationen besonders zahlreich vertreten. Auf dem Rathausplatz begruesste ein historischer Planwagen (Conestoga Weagon) die zahlreichen Besucher. Ab 12 Uhr mittags wurden im Sitzungssaal des Rathauses Filme gezeigt und von 3 Uhr nachmittags an stimmte die Blaskapelle des Transylvania Clubs die Besucher auf die sich anschliessende offizielle Feier ein. Um 5 Uhr eroeffnete Chairman Gerhard Griebenow den offiziellen Teil des Festprogramms mit einer eindrucksvollen Grussansprache. Pastor David T. Martin von der Mennonite Church of Eastern Canada gab der Feier durch seine anschliessende Invokation einen besonders feierlichen Rahmen. Auf das Spielen der Nationalhymnen von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz folgten Grussansprachen von Ken Seiling, Regional Chairman der Region Waterloo, Carl Zehr, Buergermeister von Kitchener, Dr. Klaus Rupprecht, Deutscher Generalkonsul und Anton Bergmeier, Praesident des Deutschkanadischen Kongresses (National). Premierminister Paul Martin hatte eine Grussansprache auf Video geschickt, in der er die besondere Bedeutung des Multikulturalismus fuer unser Land sowie den besonderen Beitrag, den deutschsprachige Einwanderer zum Aufbau Kanadas geleistet haben, betonte. Unter den vielen Ehrengaesten war auch Wayne Wettlaufer, ehemaliger Abgeordneter des Parlaments von Ontario, der durch seinen Private Members Bill die gesetzliche Grundlage fuer den deutschen Pioniertag als Ontario-weiten gesetzlich anerkannten Gedenktag geschaffen hat. Ehrengast der Veranstaltung war Dr. Marlene Epp, Academic Dean des Conrad Grebel University College, die in ihrer Festansprache viele interessante Informationen zur Geschichte und Identitaet der Mennoniten aus der Perspektive mennonitischer Frauen vermittelte. Im Anschluss daran wurden Ehrenplaketten an Vertreter der Brubacher und Erb Familien ueberreicht. Die Brubachers und Erbs gehoeren zu den fruehen Pionierfamilien, die – von Pennsylvania kommend – zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Grundstein fuer die kulturelle Vielfalt und den wirtschaftlichen Erfolg der Region Waterloo gelegt haben. Auch wurde eine Plakette an das Joseph Schneider Haus Museum in Kitchener ueberreicht. Seit seiner Gruendung als Museum im Jahre 1981 leistet das unter Leitung von Mrs. Susan Burke stehende Joseph Schneider Haus durch seine umfangreichen Ausstellungen (einschliesslich der Canadian Harvest Collection of German-Canadian Folk Art), Programme und Special Events einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des deutschsprachigen Erbes in der Region Kitchener-Waterloo. Ein besonderer Hoehepunkt der Veranstaltung war die Ueberreichung einer Ehrenplakette an die Herren Lehman Gibson und Paul Williams als Vertreter der First Nations Confederacy in Anerkennung fuer den besonderen – leider oftmals vergessenen - Beitrag, den die First Nations Confederacy zur Geschichte Kitchener-Waterloos geleistet hat. In seiner tiefgruendigen und zutiefst bewegenden Dankesrede betonte Paul Williams die enge Kooperation zwischen deutschsprachigen Pionieren und Mitgliedern der First Nations waehrend der Pionierepoche sowie unsere gemeinsame Verantwortung dafuer, das im Jahre 1805 uebereignete Land entlang des Grand River fuer die kommenden Generationen vor Verschmutzung und Ueberbeanspruchung zu bewahren. Sam Steiner, Praesident der Mennonite Historical Society of Ontario, fuehrte die Besucher anschliessend in das unterhaltsame Theaterstueck Sunday Afternoon at the Brubachers ein, das von Barb Draper geschrieben und von Rick Weber, Vicky Roeder Martin, Randy Bauman und Luanne Shantz aufgefuehrt wurde. In heiterer Weise vermittelte dieses Stueck Eindruecke aus dem mennonitischen Pionierleben in Kitchener-Waterloo. Der unter der Leitung von Tim Corlis stehende Conrad Grebel Chapel Choir schloss sich mit einer musikalischen Darbietung an und nach eineinhalb Stunden fand der Pioniertag seinen Abschluss mit dem gemeinsamen Singen der kanadischen Nationalhymne. Chairman des diesjaehrigen Pioniertages war Gerhard Griebenow. Sein unermuedlicher Einsatz und seine Professionalitaet in Planung, Organisation und Durchfuehrung haben diese Veranstaltung erst moeglich gemacht. Ihm gilt unser besonder Dank. Besonderer Dank gilt auch Dr. Marlene Epp vom Conrad Grebel College, deren Expertise und Hilfsbereitschaft fuer das Organisationskomitee von unschaetzbarem Wert war. Allen Organisatoren, Mitwirkenden und nicht zuletzt auch den Sponsoren, die durch ihre Spenden zum Gelingen des Deutschen Pioniertages beigetragen haben, ein herzliches Dankeschoen.German Pioneers Day ist ein Ontario-weiter Gedenktag. Bill 28-1999 (An Act to Proclaim German Pioneers Day) bestimmt, dass der Tag nach Thanksgiving in ganz Ontario dem Andenken an die deutschsprachigen Pioniere sowie der Wuerdigung des deutschsprachigen Erbes in der Provinz Ontario gewidmet ist. Vor diesem Hintergrund rufe ich Sie alle dazu auf, in ihren jeweiligen Gemeinden den Pioniertag festlich zu begehen. Der DKK wird Sie bei der Planung von oertlichen Veranstaltungen im Rahmen des Moeglichen unterstuetzen. Ulrich Frisse |
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Germans in Ontario Von Professor Dr. Ulrich Frisse, LL.M., Praesident, Deutsch-Kanadischer Kongress (Ontario) |
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Germans established their long-standing presence in Ontario during the last quarter of the eighteenth century. They were among the province’s early pioneers, with a particularly high concentration in Waterloo County and on the Niagara peninsular. Germans arrived as members of four clearly distinguishable groups: (1) United Empire Loyalists; (2) Hessians; (3) Pennsylvania Germans (mostly Mennonites); and (4) German immigrants from Europe (including Germans from Germany, often referred to as Reichsdeutsche, and ethnic Germans from Eastern Europe). The German-language group has maintained a strong presence, particularly in the Waterloo Region, which is largely due to the continuing presence of a strong Mennonite community combined with large-scale immigration of ethnic Germans from Eastern Europe following World War II. According to the census of 2001, 965,510 individuals out of a total population of 11,285,550 (approximately 8 per cent) consider themselves as belonging to the German ethnic group (Statistics Canada, Census 2001). The United Empire Loyalists The arrival of the United Empire Loyalists, who came to Canada following the American War of Independence (1775-1783), marked the beginning of Ontario’s modern settlement history. More than 45,000 Loyalists, among them many Germans, who had supported the British cause during the war, accepted the British government’s invitation to leave their homelands in the newly independent United States and to resettle in British North America. Loyalists received free land, provisioning, and financial compensation for the lands they had lost in the United States from the British government. About 20,000 Loyalists settled on the Niagara peninsula in what is present-day Ontario. While no precise data is available as to the exact number of Germans among the Loyalists, estimates range from between 10 and 30 percent (Bassler 1991, 129). They were mostly descendants of emigrants from the Palatinate and other south-western regions of present-day Germany who had come to New York in 1709-1710 to escape crop failures, lack of religious freedom, political oppression, and economic exploitation. Loyalists established settlements along the Niagara River, at the Bay of Quinte, and, most of all, east of Kingston. In the latter region German Loyalists were particularly concentrated in the townships of Williamsburg, Matilda, Osnabruck, and Cornwall. They founded ethnic neighborhoods in communities such as Ernestown, Fredericksburgh, Adolphustown, and Marysburgh. |
Hessians The second German group to establish permanent residency in Ontario were mercenary troops, mostly from Hesse, who remained in Canada after the War of Independence. They are commonly referred to as the Hessians. Several hundreds of those 2,400 soldiers who chose Canada as their new home settled in Ontario. Mostly single soldiers, they did not establish a common settlement pattern. Attracted by various ethnic and non-ethnic communities, most of them intermarried with the local, mostly anlophone population. As a result, the Hessians became quickly assimilated. Pennsylvania Germans The third defined group to come to Ontario was the so-called Pennsylvania Germans, mostly Mennonites from Pennsylvania, who settled in Upper Canada from 1786 onward. They were descendants of those Anabaptists who had responded to William Penn’s call in 1683 to establish a faith-based community in the New World. They left Pennsylvania for Ontario for a number of reasons. First, population pressure in Pennsylvania made it increasingly difficult for members of the younger generations to acquire land for farming. Second, Mennonites felt their lifestyle threatened by American nationalism as expressed during the American War of Independence. Third, they felt more loyalty to the British Crown which had previously guaranteed them religious freedom, cultural autonomy, and exemption from military service, than to the newly founded United States. Even though many Mennonites had held strong sympathies for the British cause during the American War of Independence, they- as opposed to the United Empire Loyalists- did not receive free land from the British authorities. The main attraction for Mennonite immigration to Upper Canada was the British colonial government’s renewed promise of those freedoms they had previously enjoyed under British rule, in combination with the availability of fertile land at affordable prices. These motivating factors made the Mennonites political and economic migrants at the very same time. Beginning in 1786, the first Mennonite settlements were established just north of the U.S.-Canadian border. In 1800 the first settlers from Franklin County, Pennsylvania, arrived in what would later become Canada’s largest German-speaking settlement, Waterloo County. By 1802, when some twenty-five families were already living in Waterloo, immigrants learned that they held insecure land titles, because preexisting mortgages had not Fortsetzung Seite 9 |
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Winter: Wenn die Blätter von den Bäumen
stürzen, Heinz Erhardt |
Delta Elevator Co. Ltd. |
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GEORGE GUENZLER AND SONS INC. |
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Quelle SWR, 22.11.2005 17:41
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Denkmal fuer die Vertriebenen in Ontario eingeweiht Einerder Hoehepunkte eines ereignisreichen Jahres fuer die deutschkanadische Gemeinde insgesamt war die von unserem Vorstandsmitglied Klaus Koeppen in seiner Funktion als Praesident der Deutschkanadischen Gedaechtnisstiftung geleitete feierliche Einweihung des einzigen Denkmals fuer deutschsprachige Vertriebene des Zweiten Weltkrieges in ganz Nordamerika. Am 26. Juni 2005 fand in Mannheim bei Kitchener die feierliche Einweihung des Anna Tuerr Memorial Parks statt. Im Zentrum des schoen gelegenen Parks befindet sich ein fuenf Meter hohes Granitdenkmal, das eine Mutter mit ihren drei Toechtern darstellt. Das Leitmotiv dieses Denkmals lautet: „Die Mutter des Universums beschuetzt ihre Kinder.“ Das Denkmal verkoerpert das Vermaechtnis von Anna Tuerr, der 2002 verstorbenen Frau von Paul Tuerr, die 1944 als siebzehnjaehrige aus dem Banat in eines von Stalins vielen Zwangsarbeitslagern in der Ukraine verschleppt wurde. Das Denkmal ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Deutschen in Kanada. Erstmals wird hiermit in einem oeffentlichen Park der Millionen Vertrieben und Volksdeutschen Opfer Stalinistischer Gewaltpolitik gedacht. Die Eroeffnungsfeier, bei der zahlreiche Parlamentsabgeordnete sowie Vertreter des oeffentlichen Lebens zugegen waren, wurde von der Deutsch-Kanadischen Gedaechtnisstiftung veranstaltet, die mit dem Deutschkanadischen Kongress (Ontario) aufs Engste verbunden ist. Unter den zahlreichen Rednern waren Wayne Roth, Buergermeister von Mannheim, Ontario, die Abgeordneten im Bundesparlament Lynn Myers, Karen Redman und Andrew Telegdi sowie Dr. Ulrich Frisse, Praesident des DKK (Ontario). Hauptrednerin war Elizabeth Witmer, Abgeordnete im Provinzialparlament von Ontario, die besonders die Rolle Anna Tuerrs als Mutter betonte. Auch stellte sie Annas Willen und Faehigkeit in den Vordergrund, trotz des erlittenen Schicksals vergeben zu koennen und positiv in die Zukunft zu blicken. Hoehepunkt der Feier war die Enthuellung einer unter dem Monument angebrachten Tafel durch Paul Tuerr und den Pfarrer der St. Mary’s Gemeinde, Pastor Marten Mikulski. Der Chor des Concordia Clubs trug durch mehrere Stuecke zum feierlichen Rahmen dieser aussergewoehnlichen Veranstaltung bei. Der am Milne Drive in Mannheim gelegene Park ist von der Trussler Road ueber den Rickert Way zu erreichen. Ulrich Frisse |
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MOLL BERCZY HAUS Torontos einzige Residenz für deutschsprechende
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