
Deutschkanadischer
Kongress
German Canadian Congress - Ontario
Nachrichten: Fruehling 2001
![]()
Zur Seite: 1 2
3 4 5
6 7 8
Ende
(1)
![]()
|
Vor den letzten US-Wahlen schickte das „Institute
for German American Relations“ einen Brief an die beiden Kanditaten
Albert Gore und George W. Bush und bat um Stellungnahme zu einer
Ausstellung über die Verteibung der Deutschen aus dem Osten. Während
Herr Bush eine Stellungnahme abgab, fand es Herr Gore nicht für
notwendig, den Brief zu beantworten. Unten finden Sie Ausschnitte von
Präsident Bushs Antwort, wie sie im Heimatboten erschienen sind.
George W. Bush erklärte: “Schlimmste Zeit ethnischer Säuberungen in der
Weltgeschichte” „Es ist erschreckend, daß Menschen auch im zurückliegenden halben Jahrhundert, das eine der hellsten Zeiten der Geschichte hätte sein können, immer noch auf diese furchtbare Praxis verfallen sind. … Wir wissen aus bitterer Erfahrung, daß kulturelle Ausrottung die moralischen Grundlagen einer ganzen Nation zerstören kann, daß Barbarei selbst in den zivilsiertesten Nationen vorkommen kann – und daß Toleranz keine Selbstverständlichkeit ist, sie muß erlernt werden. Darum ist historische Erinnerung so wichtig und Geschichtsrevisionismus so gefährlich.“ „Wenn jemand die Erinnerung an den Holocaust und an
die ethnische Säuberung 1944-1950 mit nutzlosen Kontroversen vernebelt,
verkleinert er die moralischen Lehren, die wir daraus ziehen müssen.
… Ich unterstütze die Aufgabe des Instituts für
deutsch-amerikanische Beziehungen, die Öffentlichkeit über die
Tragödie der Entwurzelung (displacement) von 15 bis 17 Millionen
unschuldigen deutschen Frauen und Kindern aufzuklären. Diese
unschuldigen Seelen wurden Opfer der schlimmsten ethnischer Säuberungen,
die jemals in der Weltgeschichte stattgefunden haben.“ („Ethnic
Cleansing 1944-1945.”)
2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.
|
![]()
|
Das Wappen wurde 1950 von Hans Diplich entworfen. Der oberhalbe rot bewehrte Adler hält seine Schwingen schirmend über die pannonischen Landschaften an der mittleren Donau und symbolisiert die Schutzpflicht der römisch-deutschen Kaiser auch für diese Reichsteile. Der blaue Wellenbalken symbolisiert die Donau, auf, oder entlang welcher die deutschen Siedler ins damalige Südungarn kamen. Inmitten fruchtbaren Ackerlandes steht die Festung Temeschburg, flankiert vom abnehmenden islamischen Halbmond und der aufgehenden Sonne, dem Symbol für Christus und auch für Prinz Eugen von Savoyen. Die sechs Festungstürme symbolisieren die sechs donauschwäbischen Hauptsiedlungsgebiete: Südwestliches ungarisches Mittelgebirge, Schwäbische Türkei, Slawonien-Syrmien, Batschka, Banat und Sathmar. Der Wappenspruch lautet: „Semper atque semper liberi ac indivisi“ (Für immer frei und ungeteilt“). Er bezieht sich wohl darauf, daß die Donauschwaben einst freie Menschen in einem ungeteilten Land waren, wonach sie sich wieder sehnen, was angesichts der Folgen der beiden Weltkriege für immer ein Traum bleiben wird. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918)
wurde das donauschwäbische Gebiet Ungarns zwischen Rumänien,
Jugoslavien und Ungarn aufgeteilt. Als diese Länder nach dem Zweiten
Weltkrieg (1939-1945) unter den Kommunismus gerieten, und viele Deutsche
noch flüchteten, oder ihr Leben verloren, haben die ausgesiedelten
Donauschwaben „Landsmannschaften“ gebildet. |
![]()
| (Fortsetzung von Seite 3) Diese organisieren regelmäßig Heimattreffen in Deutschland und in anderen Ländern. Die bekannteste Veranstaltung ist der Heimattag. Der Heimattag Dieses Treffen der Donauschwaben findet zweijährlich (in Jahren mit gerader Jahreszahl) am Pfingstwochenende in der Donauhalle in Ulm statt. Es ist kein Zufall, daß Ulm gewählt wurde, da viele Vorfahren von hier aus auf der Donau auf den „Ulmer Schachteln“ in die neue Heimat fuhren. Als „Ulmer Schachteln“ werden die Donaukähne wegen ihres eigentümlichen Aussehens bezeichnet. Sie wurden nach der Benutzung donauabwärts zerlegt und als Holz verkauft. Bei dem Treffen kommt neben kirchlichen Ereignissen das Erbgut und die Tradition nicht zu kurz. Auch kommen viele Ortsgemeinschaften zusammen. Weltweit findet man Donauschwaben, die meisten wohl in Nord– und Südamerika. Eine bekannte Siedlung, die nach dem zweiten Weltkrieg gegründet wurde, ist „ENTRE RIOS” in Brasilien. Die Geschichte dieser Siedlung und weitere Informationen über die Donauschwaben kann man auf dem Internet unter folgender Adresse finden: www.entreriosnet.com.br/donau/ Vereine und Gesellschaften in Kanada Vereinigung der Donauschwaben - Toronto |
Kitchener Schwaben Club, 1668 King Street East,
Kitchener, Teutonia Club – Windsor, 55 Edinborough Street,
Windsor, Rhein Donau Verein – Leamington, 130 Erie St. N.,
Leamington, Donauschwaben Park Waldheim – Blackstock, C/O Anton
Sax Niagara German-Canadian Club, Continental Club Cambridge/Galt, P.O. Box 1057, St. Michaelswerk – Toronto, C/O Anton Wekerle, 131
McCaul St., Donau Deukania Vereinigung – Montreal, C/O Hans
Rack, Newmarket German Canadian Club – Newmarket, C/O Herb
Radtke |
|
Seid gegrüßt, ihr deutschen Brüder,
wachet auf, es ruft die Zeit! Ob wir in der Batschka wohnen, in der
Schwäbischen Türkei, ''Deiner Sprache, deiner Sitte, deinen
Toten bleibe treu! Das ist deutschen Mannes Glaube, das
ist deutscher Frauen Ehr. Ernst Imrich - 1918 |
![]()
|
GERMAN PIONEERS DAY Die Vorbereitungen und das Fest sind mit vielen
Unkosten verbunden. Ihre Spenden und Ihre Werbung in der Festschrift
würden einen Teil dieser Kosten decken. Das Büro ist täglich
geöffnet. Wir würden uns über Ihren Anruf freuen. |
|
Deutschkanadische Jahrbücher Wenn Sie gerne eines der deutschkanadischen
Jahrbücher von Professor Hartmut Froeschle haben möchten, so können
Sie dieses von der Historical Society of Mecklenburg Upper Canada
bestellen. |
|
Frühling läßt sein blaues Band Eduard Mörike |
![]()
![]()
|
DKK-Freiwillige Rentenhelfer Linda Kiesewalter: Hans Ludchen: Frederick A. Mueller: |
DKK-Freiwillige Rentenhelfer Harald Matthiessen: .Hilde Weber:
|
![]()
|
Unser Auftrag, unser Ziel Deutsche Kultur, Sprache und Tradition in Kanada zu pflegen und zu erhalten, Kanadiern deutschsprechender Herkunft eine vereinte Stimme gegenüber dem Staat, der Presse, und der Bevölkerung im Allgemeinen zu verschaffen, Beiträge, die Bürger deutschsprechender Herkunft, zum Aufbau Kanadas geleistet haben, anzuerkennen und bekanntzugeben, Unwahren negativen Veröffentlichungen jeglicher Art bezüglich unserer Volksgruppe entgegenzutreten, Kanadiern deutschsprechender Herkunft, in ihren gemeinsamen Wünschen und Interessen zu helfen und sie zu unterstützen, Deutschkanadische Vereine, in der Pflege der deutschen Kultur, Sprache und überlieferten Traditionen voll zu unterstützen, In allen Distrikten östlich von Manitoba durch Repräsentanten vertreten zu sein. 3.0 Millionen Kanadier identifizieren sich als deutschstämmig. (2000 Zensus) Werden Sie Mitglied im Deutsch-Kanadischen Kongreß Wir sprechen für Sie! (519) 746-9006 or 1-800-364-1309 FAX (519) 746-7006 oder schreiben Sie uns 455 Conestogo Rd., Waterloo, Ontario, N2L 4C9 E-mail: dkkont@golden.net Website: www.dkk-ont.net |
Zur Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 Anfang
Startseite/Home | Hauptseite/Main | Nachrichten DKK News | Christkindl Market | Deutscher Pioniers Tag/German Pioneersday | Bücher von Wert/Books of Value | Mitglieder Seite/Members Page | Komitee Mitglieder DKK Board Members | Verweise/Links | Gästebuch/Guestbook | Germanica |