Deutschkanadischer Kongress  
German Canadian Congress - Ontario

Nachrichten: Fruehling  2001


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(1)

  Der Deutsch - Kanadische Kongress
 wünscht  allen  Mitgliedern und  Freunden  
 ein  frohes  und  gesegnetes  Osterfest  2001:
  

Lied: cielito

                Lied: cielito               
                                                                                                        

Liebe Mitglieder und Freunde,

Der lange Winter, den wir dieses Jahr erleben durften, geht nun langsam zu Ende. Aber nicht nur in der Natur ändern sich die Dinge. Auch auf politischer und sozialer Ebene gibt es einige Neuigkeiten. Durch die Bundestagswahlen in Kanada wurden manche Dinge auf Eis gelegt. Jetzt ist es wieder soweit, daß Dinge, von denen wir fast ein Jahr nichts gehört hatten, wieder im Vordergrund stehen. So ist es auch mit dem Fall Helmut Oberlander. In den vergangenen Wochen waren mehrere Artikel in der Presse und auch im Fernsehen wurde einiges gezeigt. Auch ich wurde von den Medien einige Male interviewed und hatte Gelegenheit, unsere Position betreffs dieser Angelegenheit klar darzulegen. Leider waren die Berichte, die später gebracht wurden, sehr einseitig. Es wurde sehr wenig von diesen Interviews gezeigt und unser Stand wurde nicht klar weitergegeben. Immerhin war es möglich, der Presse und dem Fernsehen ein klares Bild zu vermitteln.

Es gibt aber auch einige recht positive Dinge zu berichten. So wurde am Anfang März ein zweistundenlanger Bericht über die Deutschen in Amerika im Fernsehen gezeigt. Dieser Bericht war eine geschichtliche Darstellung über den grossen Beitrag, den deutsche Einwanderer und deutschamerikanische Bürger zum Aufbau Amerikas geleistet haben. Wie Sie sicher wissen, sind die Deutschen die weitaus grösste Volksgruppe in den USA. Wir hoffen, daß wir den Film bekommen können. Sie können ihn dann von uns beziehen. Es lohnt sich, diesen Bericht anzusehen, er ist vor allen Dingen für die jüngere Generation sehr wichtig.

Auch Präsident Bush hat sich sehr positiv über die Deutschen und über die Deutschamerikaner ausgesprochen. Weiter erklärte er, dass die Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa eine der schlimmsten Fälle ethnischer Verfolgung war. Wir freuen uns, dass auch wir in Kanada immer mehr offene Türen finden und wir hoffen, daß dieses so bleibt. Von Herzen wünsche ich Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest, und vergessen Sie bitte nicht, warum wir dieses Fest feiern.

Ihr Ernst Friedel

 

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Vor den letzten US-Wahlen schickte das „Institute for German American Relations“ einen Brief an die beiden Kanditaten Albert Gore und George W. Bush und bat um Stellungnahme zu einer Ausstellung über die Verteibung der Deutschen aus dem Osten. Während Herr Bush eine Stellungnahme abgab, fand es Herr Gore nicht für notwendig, den Brief zu beantworten. Unten finden Sie Ausschnitte von Präsident Bushs Antwort, wie sie im Heimatboten erschienen sind.

George W. Bush erklärte:

“Schlimmste Zeit ethnischer Säuberungen in der Weltgeschichte”

George W. Bush, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, verurteilt ethnische Säuberungen als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit: “Gleichgültig, wer sie an wem verübt.” Er erklärte: “Einer der schwersten Fälle kultureller Ausrottung (cultural extermination) traf vor 55 Jahren die Deutschen.” Auf Befragen des Institute for German American Relations in Pittsburgh zum Thema “Ethnic Cleansing” (ethnische Säuberung) gab Bush, damals noch als Präsidentschaftskandidat der Republikaner und Gouverneur von Texas, u.a. folgende Erklärung ab: “Schon bei dem Begriff, ‘ethnische Säuberung’ läuft es mir eiskalt den Rücken herunter – es ist eine abstoßende Falschbezeichnung, mit der man einem barbarischen Vorgehen einen unverfänglichen Namen zu geben versucht. Eine moralische Nation darf niemals hinnehmen, daß ein Volk wegen seiner Rasse oder Kultur ausgerottet wird.“ (wie im Deutschen Ost-Dienst berichtet wurde).

„Es ist erschreckend, daß Menschen auch im zurückliegenden halben Jahrhundert, das eine der hellsten Zeiten der Geschichte hätte sein können, immer noch auf diese furchtbare Praxis verfallen sind. … Wir wissen aus bitterer Erfahrung, daß kulturelle Ausrottung die moralischen Grundlagen einer ganzen Nation zerstören kann, daß Barbarei selbst in den zivilsiertesten Nationen vorkommen kann – und daß Toleranz keine Selbstverständlichkeit ist, sie muß erlernt werden. Darum ist historische Erinnerung so wichtig und Geschichtsrevisionismus so gefährlich.“

„Wenn jemand die Erinnerung an den Holocaust und an die ethnische Säuberung 1944-1950 mit nutzlosen Kontroversen vernebelt, verkleinert er die moralischen Lehren, die wir daraus ziehen müssen. … Ich unterstütze die Aufgabe des Instituts für deutsch-amerikanische Beziehungen, die Öffentlichkeit über die Tragödie der Entwurzelung (displacement) von 15 bis 17 Millionen unschuldigen deutschen Frauen und Kindern aufzuklären. Diese unschuldigen Seelen wurden Opfer der schlimmsten ethnischer Säuberungen, die jemals in der Weltgeschichte stattgefunden haben.“ („Ethnic Cleansing 1944-1945.”)

"Rede des Professor Arnulf Baring zum Tag der Heimat in Berlin"



Artikel 11 der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen

1. Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.

2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

 

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DIE GESCHICHTE DER DONAUSCHWABEN

Das Wappen wurde 1950 von Hans Diplich entworfen. Der oberhalbe rot bewehrte Adler hält seine Schwingen schirmend über die pannonischen Landschaften an der mittleren Donau und symbolisiert die Schutzpflicht der römisch-deutschen Kaiser auch für diese Reichsteile. Der blaue Wellenbalken symbolisiert die Donau, auf, oder entlang welcher die deutschen Siedler ins damalige Südungarn kamen. Inmitten fruchtbaren Ackerlandes steht die Festung Temeschburg, flankiert vom abnehmenden islamischen Halbmond und der aufgehenden Sonne, dem Symbol für Christus und auch für Prinz Eugen von Savoyen. Die sechs Festungstürme symbolisieren die sechs donauschwäbischen Hauptsiedlungsgebiete: Südwestliches ungarisches Mittelgebirge, Schwäbische Türkei, Slawonien-Syrmien, Batschka, Banat und Sathmar. Der Wappenspruch lautet: „Semper atque semper liberi ac indivisi“ (Für immer frei und ungeteilt“). Er bezieht sich wohl darauf, daß die Donauschwaben einst freie Menschen in einem ungeteilten Land waren, wonach sie sich wieder sehnen, was angesichts der Folgen der beiden Weltkriege für immer ein Traum bleiben wird.

Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) wurde das donauschwäbische Gebiet Ungarns zwischen Rumänien, Jugoslavien und Ungarn aufgeteilt. Als diese Länder nach dem Zweiten Weltkrieg (1939-1945) unter den Kommunismus gerieten, und viele Deutsche noch flüchteten, oder ihr Leben verloren, haben die ausgesiedelten Donauschwaben „Landsmannschaften“ gebildet.

(Fortsetzung Seite 4)

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(Fortsetzung von Seite 3)

Diese organisieren regelmäßig Heimattreffen in Deutschland und in anderen Ländern. Die bekannteste Veranstaltung ist der Heimattag.

Der Heimattag

Dieses Treffen der Donauschwaben findet zweijährlich (in Jahren mit gerader Jahreszahl) am Pfingstwochenende in der Donauhalle in Ulm statt. Es ist kein Zufall, daß Ulm gewählt wurde, da viele Vorfahren von hier aus auf der Donau auf den „Ulmer Schachteln“ in die neue Heimat fuhren. Als „Ulmer Schachteln“ werden die Donaukähne wegen ihres eigentümlichen Aussehens bezeichnet. Sie wurden nach der Benutzung donauabwärts zerlegt und als Holz verkauft. Bei dem Treffen kommt neben kirchlichen Ereignissen das Erbgut und die Tradition nicht zu kurz. Auch kommen viele Ortsgemeinschaften zusammen. Weltweit findet man Donauschwaben, die meisten wohl in Nord– und Südamerika. Eine bekannte Siedlung, die nach dem zweiten Weltkrieg gegründet wurde, ist „ENTRE RIOS” in Brasilien. Die Geschichte dieser Siedlung und weitere Informationen über die Donauschwaben kann man auf dem Internet unter folgender Adresse finden:

www.entreriosnet.com.br/donau/

Vereine und Gesellschaften in Kanada

Vereinigung der Donauschwaben - Toronto
1686 Ellesmere Road, Scarborough, Ontario, M1H 2V5
Tel: (416) 290-6186 Fax: (416) 290-6185,
www.bluedanube.org, e-mail: bluedanube@bluedanube.org

Kitchener Schwaben Club, 1668 King Street East, Kitchener,
Ontario, N2G 2P1 Tel: (519) 742-7979 Fax: (519) 742-0004,
www.kitchenerschwabenclub.com

Teutonia Club – Windsor, 55 Edinborough Street, Windsor,
Ontario, N8X 3C3, Tel: (519) 969-3815 Fax: (519) 969-3468,
www.teutoniaclub.com, e-mail:teutonia@windsor.igs.net

Rhein Donau Verein – Leamington, 130 Erie St. N., Leamington,
Ontario, N8H 3A2, Tel: (519) 326-3740 Fax: (519) 326-4392,
e-mail:danube@windsor.igs.net

Donauschwaben Park Waldheim – Blackstock, C/O Anton Sax
610 Alma ST., Port Perry, Ontario, L9L 1C5

Niagara German-Canadian Club,
"German Village" - Niagara Falls
6854 Garner Road, P.O. Box 41, Niagara Falls, Ontario, L2E 6S8

Continental Club Cambridge/Galt, P.O. Box 1057,
Cambridge, Ontario, N1R 5Y2

St. Michaelswerk – Toronto, C/O Anton Wekerle, 131 McCaul St.,
Toronto, Ontario, M5T 1W3

Donau Deukania Vereinigung – Montreal, C/O Hans Rack,
9150 Esplanada Ave., Montreal, Quebec, H2N 1V5

Newmarket German Canadian Club – Newmarket, C/O Herb Radtke
P.O. Box 314, 32 Dutch Settlers Ct.,
Holland Landing, Ontario,L0G 1H0

 


Volkshymne der Donauschwaben

Seid gegrüßt, ihr deutschen Brüder, wachet auf, es ruft die Zeit!
Laßt uns rühmen, laßt uns preisen unseres Volkes Einigkeit.
Wir sind eines Volkes Söhne, deutsche Sprache, deutsche Art,
die die Väter hochgehalten, haben treu wir uns bewahrt.

Ob wir in der Batschka wohnen, in der Schwäbischen Türkei,
Buchenwald und Schildgebirge unsre teure Heimat sei,
Das Banat, Slawonien, Syrmien, Ofner Bergland sei der Ort,
wollen niemals wir vergessen, jenes schöne Dichterwort.

''Deiner Sprache, deiner Sitte, deinen Toten bleibe treu!
Steh in deines Volkes Mitte, was sein Schicksal immer sei!
Wie die Not auch droh und zwinge, hier ist Kraft, sie zu bestehn.
Trittst du aus dem heil'gen Ringe, wirst du ehrlos untergehn.''

Das ist deutschen Mannes Glaube, das ist deutscher Frauen Ehr.
Das ist deutschen Kindes Zierde, das ist deutschen Volkes Wehr.
Deutscher Treue Lied erklinge rings im Schönen Donauland!
Schwabenvolk, im Glück umschlinge ewig dich der Eintracht Band!

Ernst Imrich - 1918

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GERMAN PIONEERS DAY

Der German Pioneers Day (der Deutsche Pioniertag) ist vom Komitee für den 6ten Oktober wieder in der Stadthalle Kitchener geplant. Wir würden uns freuen, von unseren Mitgliedern Vorschläge für die Gestaltung des Tages und für ein Festprogramm zu erhalten. Es sind bestimmt Künstler unter uns, die etwas beitragen könnten. Es ist unser Wunsch, diesen Tag nicht in die Vergessenheit versinken zu lassen, sondern ihn noch besser und grösser zu gestalten: Zur Ehre der vielen deutschen Männer und Frauen, die zum Aufbau dieses Landes und der Welt beigetragen haben, und zum Trutz der allgemein negativen Presse über Deutsche und Deutschkanadier. Es ist unser Bestreben, die Wahrung des Deutschen Pioniertages von Kitchener-Waterloo auf ganz Ontario zu erweitern, um ihn letzlich in ganz Kanada populär zu machen.

Die Vorbereitungen und das Fest sind mit vielen Unkosten verbunden. Ihre Spenden und Ihre Werbung in der Festschrift würden einen Teil dieser Kosten decken. Das Büro ist täglich geöffnet. Wir würden uns über Ihren Anruf freuen.

Deutschkanadische Jahrbücher

Wenn Sie gerne eines der deutschkanadischen Jahrbücher von Professor Hartmut Froeschle haben möchten, so können Sie dieses von der Historical Society of Mecklenburg Upper Canada bestellen.
Die Telefon Nummer ist: 1-905-884-4075


April
Er ists

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
-Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab’ ich vernomm
en!

Eduard Mörike

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DKK-Freiwillige Rentenhelfer

Linda Kiesewalter:
1594 Claymor Ave.,
Ottawa, Ontario, K2C 1T3,
Tel. (613) 224-7467, Fax: 224-5538

Hans Ludchen:
7046 Brian Cresc.,
Niagara Falls, Ontario, L2J 3P5,
Tel. (905) 356-6747

Frederick A. Mueller:
141 Wortley Road,
London, Ontario, N6C 3P4,
Tel. (519) 673-1300, Fax: 673-1728

DKK-Freiwillige Rentenhelfer

Harald Matthiessen:
1264 Landfair Cresc.,
Oakville, Ontario, L6H 2N3,
Tel. (905) 338-0125

.Hilde Weber:
10 Superior Crescent,
North Bay, ON P1A 2V8,
Tel. (705) 472-6005.

 

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Unser Auftrag, unser Ziel

Deutsche Kultur, Sprache und Tradition in Kanada zu pflegen und zu erhalten,

Kanadiern deutschsprechender Herkunft eine vereinte Stimme gegenüber

dem Staat, der Presse, und der Bevölkerung im Allgemeinen zu verschaffen,

Beiträge, die Bürger deutschsprechender Herkunft, zum Aufbau Kanadas

geleistet haben, anzuerkennen und bekanntzugeben,

Unwahren negativen Veröffentlichungen jeglicher Art

bezüglich unserer Volksgruppe entgegenzutreten,

Kanadiern deutschsprechender Herkunft, in ihren gemeinsamen

Wünschen und Interessen zu helfen und sie zu unterstützen,

Deutschkanadische Vereine, in der Pflege der deutschen Kultur,

Sprache und überlieferten Traditionen voll zu unterstützen,

In allen Distrikten östlich von Manitoba durch Repräsentanten vertreten zu sein.

3.0 Millionen Kanadier identifizieren sich als deutschstämmig. (2000 Zensus)

Werden Sie Mitglied im Deutsch-Kanadischen Kongreß

Wir sprechen für Sie!

(519) 746-9006 or 1-800-364-1309 FAX (519) 746-7006

oder schreiben Sie uns 455 Conestogo Rd., Waterloo, Ontario, N2L 4C9

E-mail: dkkont@golden.net Website: www.dkk-ont.net

 

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