
Deutschkanadischer
Kongress
German Canadian Congress - Ontario
Nachrichten: Herbst 2008
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Fünfzig Jahre NASA und Explorer I |
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Am 26. September fand an der Duquesne Universität in Pittsburgh eine Veranstaltung statt, bei der das fünfzigste Jubiläum des ersten amerikanischen Satelliten "Explorer I" und die Gründung der NASA gefeiert wurde. Die Beiträge der deutschen Wissenschaftler, die diesen Erfolg möglich machten, standen bei der Gedächtnisfeier im Vordergrund. Sponsor der Veranstaltung war das "Institute for German American Relations" (IGAR). Frau Dr. Marianne Bouvier, Exekutive Direktor des Instituts, war die treibende Kraft die diese Veranstaltung in die Wege leitete und die meiste Arbeit, die mit den Vorbereitungen verbunden war, leistete.
Drei sehr interessante Ansprachen gestalteten das Programm des Abends. Der erste Sprecher war Professor Dr. Steven B. Vardy. Er sprach über das Thema "German Mind and Creativity in History". Seine Ausführungen wiesen vor allen Dingen auf die deutschen Universitäten hin, die in der Vergangenheit ein Vorbild für die wissenschaftliche Welt waren. Der zweite Redner war John Troan, ehemaliger Herausgeber der Zeitung "The Pittsburgh Press". Er sprach über die Berichterstattung des Explorer I und die Begeisterung die durch diesen Erfolg |
in den USA ausgelöst wurde. Man war ja schließlich durch den russischen Satelliten Sputnik ins Hintertreffen geraten. Der Hauptsprecher des Abends war Ed Buckbee, der langjährige Direktor des U. S. Space and Rocket Centre in Huntsville, Alabama. Durch seine, von Lichtbildern umrahmten interessanten Darbietung, führte er die Gäste
in die Fünfziger Jahre zurück. Besonders erwähnte er das Wettrennen zwischen Amerika und der Sowjetunion auf dem Gebiet der Raumfahrt. Er erzählte, dass die Arbeit des Wernher von Braun Teams absichtlich gebremst wurde, da man die US Navy dafür auserwählt hatte den ersten amerikanischen Erfolg in der Raumfahrt zu erringen. Die deutschen Wissenschaftler mussten im Geheimen weiterarbeiten um nicht zu weit zurückzufallen. Als mehrere Versuche der US Navy scheiterten, und die Sowjetunion am 4. Oktober 1957 den ersten Satelliten in die Umlaufbahn schossen bekam das von Braun-Team die Genehmigung offen weiter zu
Fortsetzung Seite 2 NASA |
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Liebe Mitglieder und Freunde, Der Deutsche Pioniertag und das Oktoberfest liegen hinter uns und es sind nur noch fünf Wochen bis Weihnachten. Am kommenden Sonntag begehen wir den deutschen Volkstrauertag, früher Heldengedenktag genannt. Viele von uns werden sich wieder auf dem Woodland Friedhof in Kitchener versammeln um der deutschen Soldaten zu gedenken, die im ersten und zweiten Weltkrieg in Kanada ihr Leben verloren. Diese Männer waren meist noch sehr jung und mit Politik hatten sie wohl nicht viel zu tun. Es ist immer bewegend zu sehen, wie Menschen, die noch den zweiten Weltkrieg miterlebt haben innerlich bewegt sind, vor allen Dingen wenn zum Abschluss das Lied "Ich hat einen Kameraden" gemeinsam gesungen wird. Zugleich gedenken wir an die Menschen, die ihr Leben durch Terror und Bombenangriffe verloren und das nicht nur in Deutschland. Wir denken auch an die Millionen die aus ihrer Heimat, in der ihre Vorfahren für Jahrhunderte gelebt hatten, vertrieben wurden. Ja es ist wieder November, im altdeutsch Nebelung genannt. Die Tage werden kürzer es gibt viel Nebel, nicht soviel wie in der alten Heimat. Als ich am Sonntag mit meiner Schwester in Deutschland telefonierte, sagte sie "wir haben soviel Nebel, es will gar nicht hell werden." Es ist eine Jahreszeit während der es bei manchen Menschen etwas auf das Gemüht drückt. Aber nach dem Volkstrauertag und dem Totensonntag kommt die Adventszeit, eine Zeit der Erwartung. Kurz will ich hier auf den Adventskranz eingehen. Er ist ein Symbol der Einheit, des Endlosen, der Ewigkeit, weil er rund ist und weder Anfang noch Ende hat. Zugleich aber auch ein mutmachendes Zeichen für eine Menschheit, die nach Licht strebt. Jede Woche wird eine weitere Kerze angezündet und es wird heller. Für die Christen ist es ein Hinweis auf die Geburt Jesu, das Licht der Welt. Aber der Adventskranz hat in meinen Augen auch noch eine andere Bedeutung. Der Kranz wurde früher im Kreise der Familie mit den Händen angefertigt. Man ging hinaus in die kalte Novemberluft um Zweige zu holen, dann ging es zurück in die warme Stube. Es war ein Projekt der ganzen Familie, eine Arbeit die Geduld und Liebe erforderte. und wenn der Kranz endlich fertig war, dann hat man sich über das was man mit eigenen Händen geschaffen hatte gefreut. Wie der eng gebundene Kranz so war sich auch die Familie näher gekommen. Es gab ein Gefühl der Geborgenheit, ein Gefühl etwas Gemeinsames geschaffen zu haben. Ja viel hat sich geändert. Jetzt springt man ins Auto, fährt zum Geschäft und kauft einen fertig geschmückten Kranz der vielleicht in China gemacht wurde, bringt ihn heim und hängt ihn auf. Man spart ja soviel Zeit, aber es geht auch viel verloren. Das Gemeinsame, das Gefühl das man etwas geschaffen hat, die Verbundenheit der Familie, die Liebe und die Arbeit die man mit Herz und Händen in diesen Kranz gesteckt hat, fehlt. Es ist kein Leben und kein innerer Kontakt in diesem Adventskranz, der aus Plastik, Draht und Papier besteht. Wollen wir uns aber trotzdem an dieser vorweihnachtlichen Zeit erfreuen, in Erwartung die Kerzen anzünden, damit es auf dieser Welt ein bisschen heller wird.
Von Herzen wünsche ich Ihnen eine frohe Adventszeit
und ein gesegnetes Weihnachtsfest |
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von Seite 1 NASAarbeiten. Der Staatssekretär Neil McElroy fragte von Braun nach seiner Meinung zum russischen Erfolg und dieser antwortete: "Wenn wir die Erlaubnis gehabt hätten, dann hätten wir es schon vor einem Jahr tun können“. Im November 1957 war Präsident Eisenhower dann endlich soweit seine Meinung zu ändern und von Braun bekam den Auftrag in 90 Tagen einen amerikanischen Satelliten in den Weltraum zu befördern. Nach etwa 80 Tagen, am 1. Februar 1958, war es dann soweit, der erste amerikanische Satellit Explorer I umkreiste die Erde. Sputnik 1 kann als ein Vorteil für die deutschen Wissenschaftler angesehen werden, denn ohne ihn hätte Eisenhower die Gründung der NASA am 1 Oktober 1958 nicht erlaubt und dem
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Team niemals die offene Weiterentwicklung der Redstone Trägerrakete gestattet. Die Vorträge in Pittsburgh waren alle sehr interessant, und die Veranstaltung war ein voller Erfolg Anton Bergmeier, National Präsident des DKK und Ernst Friedel, Präsident des DKK, Ontario waren mit ihren Gattinnen als Gäste zu der Veranstaltung eingeladen und überreichten bei dieser Gelegenheit eine Plakette, welche die Leistungen der deutschen Wissenschaftler anerkennt und würdigt. Ed Buckbee sagte, dass die Plakette im U.S. Space und Rocket Centre in Huntsville, Alabama einen prominenten Platz bekommen wird. Ernst Friedel |
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Erstmals deutsche Ortsschilder in Polen Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) |
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Wien, am 8. September 2008 Zu der Aufstellung von deutschen Ortsschildern in Lubowitz (Lubowice) erklärt der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ), Gerhard Zeihsel: „Es ist zu begrüßen, dass erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg in der Ortschaft Lubowitz in Oberschlesien zweisprachige Ortsschilder aufgestellt werden.“ Für die deutsche Minderheit in Polen ist diese Entscheidung von besonderer Bedeutung. Zwar besteht die Möglichkeit, zweisprachige Ortsschilder aufzustellen seit 2005; von dem damals verabschiedeten Gesetz wurde indes nie Gebrauch gemacht. In erfreulicher Weise mehren sich die Zeichen der Annäherung und das Bewusstsein einer gemeinsamen Geschichte. Das Bekenntnis zur gesamten Geschichte einer Stadt oder eines Ortes ist kein unzumutbares Zugeständnis an Deutschland als Nachbarn. Das Bekenntnis zur gesamten Geschichte macht uns letztlich alle reicher. Dem Beispiel Lubowitz will ein Dutzend weiterer |
Und in der Tschechischen Republik? „Hier wäre es gesetzlich auch möglich in gut einem Dutzend Orten zweisprachige Ortsschilder aufzustellen“, erinnert Zeihsel. Aber nicht allein das Ergebnis der Volkszählung von 10% der Minderheit genügt in der CR, nein, die Minderheit muss noch gesondert einen Antrag dazu stellen. Die SLÖ fordert schon seit geraumer Zeit eine Automatik bei der Aufstellung von zweisprachigen Ortstafeln, wenn die gesetzliche Voraussetzung gegeben ist. Das Bekenntnis zur gesamten Geschichte eines Ortes ist ein zumutbares Zugeständnis an Österreich als Nachbarn. Zeihsel vermutet, „dass man mit diesen bürokratischen Barrieren und gesellschaftlichem Druck auf die Minderheit die Aufstellung der zweisprachigen Ortstafeln solange hinauszögern will, bis in keinem Ort mehr die deutsche Minderheit 10% Anteil erreicht!“ |
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Entschädigungsklage abgelehnt |
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BERLIN. Die Vertriebenenorganisation Preußische Treuhand hat die Zurückweisung ihrer Entschädigungsklage durch den Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte scharf kritisiert.„Es handelt sich dabei eindeutig um ein politisches Urteil“, sagte der Vorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Rudi Pawelka, der zugleich einer der Aufsichtsratsvorsitzenden der Preußischen Treuhand ist. Der Gerichtshof hatte gestern eine Klage von 23 deutschen Vertrieben, die unter anderem wegen ihrer Vertreibung durch Polen im April 1945 eine Verletzung des Grundrechts auf Eigentum geltend gemacht hatten, als unzulässig zurückgewiesen. Die Straßburger Richter verwiesen darauf, daß Polen die Europäische Menschenrechtskonvention erst 1994 ratifiziert habe. Klagen über Enteignungen im Jahre 1945 seien daher unzulässig. Zudem habe der polnische Staat zu jener Zeit weder rechtlich noch faktisch Kontrolle über die entsprechenden deutschen Gebiete gehabt. |
Daher könne Polen auch nicht für die von den Klägern vorgebrachten Verletzungen des in der Menschenrechtskonvention verankerten Rechts auf Leben und des Verbots einer unmenschlichen Behandlung durch die Vertreibung belangt werden. Sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hatten sich gestern positiv über die Entscheidung der Straßburger Richter geäußert. Während Merkel von einem „wichtigen Signal“ sprach, bezeichnete Tusk die Abweisung der Klage als eine „gute Lösung“ für Deutschland und Polen. Das Problem habe damit nach Jahren „ein definitives Ende gefunden. Dem widersprach Pawelka ausdrücklich. Er kündigte an, die Preußische Treuhand werde erneut vor das Straßburger Gericht ziehen. Nun werde man Fälle aus den Jahren 1946 und 1947 vorbringen. Zu dieser Zeit habe Polen ohne Zweifel die Kontrolle über die entsprechenden deutschen Gebiete ausgeübt. |
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Buchbesprechung byPatrick J. Buchanan von Anton Bergmeier, National Präsident |
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In unserem letzten Nachrichtenblatt brachten wir Ihnen die Besprechung des Buches „Der Krieg der viele Väter hatte“. Ich erhielt Anfragen ob das Buch in englischer Fassung erhältlich ist. Leider ist es noch nicht übersetzt und nur in deutscher Ausgabe über das Internet zu haben. Ich habe jedoch in der Zwischenzeit ein anderes Buch gelesen, das ich Ihnen heute empfehlen möchte. Es behandelt die gleich Zeitspanne und das gleiche Thema. Der Autor ist der bekannte Amerikaner Patrick J. Buchanan. Er war persönlicher Berater von drei amerikanischen Präsidenten, Richard Nixon, Gerald Ford und Ronald Reagan. In 1992 und 1996 versuchte er die Nomination als Präsidentschafts-kandidat der Republikanischen Partei zu bekommen. 2000 ließ er sich als Kandidat für das Amt des Präsidenten der amerikanischen Reform Partei aufstellen. Er ist ein politischer Kommentator, Schriftsteller (9 Bücher), syndikalisierter Kommentator, er war Moderator von dem CNN Programm Crossfire. Die Liste seiner Errungenschaften ist enorm. Buchanan scheute es nie Stellungen einzunehmen, die außerhalb des konventionellen Denkens lagen. In seinem neuen Buch „Churchill, Hitler and the Unnecessary War“ schafft er es wieder mit einem ausgezeichnet geschriebenen und hervorragend belegtem Buch (mit über 1300 Anmerkungen). War der blutigste und verhehrendste Krieg aller Zeiten vermeidbar oder außerhalb menschlicher Kontrolle? Pat Buchanan durchleuchtet die Hintergründe und Fehler beider Weltkriege. Er beginnt mit den Ereignissen, die zum ersten Weltkrieg führten und der Analyse von Versailles, die Deutschland zerriß und im Endeffekt zum zweiten Weltkrieg führte. Buchanan argumentiert in seinem Buch, daß beide Kriege vermeidbar waren und nur durch unkluge diplomatische Entscheidungen von den europäischen Machthabern ausgelöst wurden. Er rechnet die Hauptschuld vor allem Sir Winston Churchill und einem kleinen Zirkel innerhalb des Kabinetts zu, die sechs enorme Fehler machten. |
Diese geschichtlichen Fehlentscheidungen endeten eine über Jahrhunderte andauernde europäische Vorherrschaft, und führten in eine Zukunft, mit Problemen die keiner voraus sehen konnte. Das Buch ist ein starkes Argument, wie die Geschichte Europas hätte anders verlaufen können.“Churchill, Hitler, and The Unnecessary War” How Britain Lost Its Empire and the West Lost the World by Patrick J. Buchanan (Hardcover - May 27, 2008) zu erhalten bei Amamzon auf http://www.amazon.com für US $19.77.
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50 Thesen zur Vertreibung |
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Der in Genf lebende Autor Alfred de Zayas gilt als einer der besten Experten für das Thema Vertreibung der Ost- und Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein historisches Faktenwissen wird ergänzt durch seine Erfahrung als Völkerrechtsprofessor an verschiedenen US-, kanadischen und schweizerischen Universitäten und als langjähriger UN-Menschenrechtsexperte. Die Neuerscheinung ist eine komprimierte Zusammenfassung der über 30-jährigen wissenschaftlichen, menschenrechtlichen und publizistischen Aktivitäten de Zayas’. Der Autor arbeitet in Thesen. „Die deutsche Präsenz in Ostmittel- und Osteuropa reicht ins frühe und hohe Mittelalter zurück |
Die damalige deutsche Ostbesiedlung war ganz überwiegend ein friedlicher Prozess“, schreibt er. Für Alfred de Zayas gilt: „Heimatrecht ist Menschenrecht.“ Das Selbstbestimmungsrecht der Völker schließt aus seiner Sicht notwendigerweise das Recht auf die Heimat ein. Und: „Alle Opfer haben dieselbe Menschenwürde.“ Auf die fünfzig Thesen folgen einschlägige Ansprachen des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, der Wortlaut der UN-Erklärung über Bevölkerungstransfers sowie Grußbotschaften der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Didaktisch eignen sich die Thesen hervorragend unter anderem für den Geschichts- und Politikunterricht an Gymnasien. © Rheinischer Merkur 38, 18.09.2008 |
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Geschichte, Lehrstoff und Wahrheit |
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Wie in jedem Jahr legt auch der DKK am kanadischen Remembrance Day einen Kranz nieder, um den gefallenen Soldaten die letzte Ehre zu erweisen. Dabei gedenken wir aller Soldaten, die in Kriegen ihr Leben lassen mussten. Das Interessante ist, dass die Geschichte in den Schulen sehr einseitig gelehrt wird. Im Allgemeinen, so berichtet und lehrt man, waren es die Deutschen, die an beiden Weltkriegen die Schuld tragen. Hier einige Punkte die vergessen werden. Im ersten Weltkrieg war man in Deutschland gar nicht auf einen Krieg vorbereitet. Die verantwortlichen Deutschen befanden sich sogar im Urlaub. Es war ein Krieg um Weltherrschaft und das aufstrebende Deutschland war anderen Staaten, besonders England, ein Dorn im Auge. 1918, am Ende des Krieges, waren es die Deutschen die einen Waffenstillstand vorschlugen. Dieser Vorschlag kam auf Grund von einer Rede des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson am 8. Januar, 1918, die er vor dem Haus der Repräsentanten und des Senats gehalten hat. Sie enthielt einen Vorschlag mit 14 Punkten, um einen Frieden in Europa herbeizuführen. Leider wurden diese Punkte im sogenannten "Friedensvertrag" von Versailles nicht beachtet, was zum zweiten Weltkrieg führte. Auch im zweiten Weltkrieg hat Deutschland, wie man aus Archiven entnehmen kann, immer wieder den Frieden gesucht. Friedensangebote wurden über Schweden, Finnland, Spanien, der Schweiz und sogar über den Vatikan gemacht. Es würde zu weit führen alle diese Vorschläge hier anzuführen, aber Einzelheiten eines Vorschlages, der über den Vatikan gemacht wurde, will ich hier weiter geben. So übermittelte der päpstliche Nuntius am 14. November 1940 dem britischen Botschafter in Lissabon, Sir Samuel Hoare, ein umfassendes |
deutsches Friedensangebot mit der Anmerkung, daß der Papst dieses unterstütze. Darin bot Deutschland an, die deutschen Truppen aus Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich zurückzuziehen und die dort angerichteten Kriegsschäden wiedergutzumachen. Weiter sollte ein souveräner polnischer Staat entstehen. Und dazu eine allgemeine Verringerung der Rüstung, nach Abschaffung aller Angriffswaffen. Ferner sollte über die ehemaligen deutschen Kolonien verhandelt werden, damit diese an das deutsche Reich zurückkommen. Da von deutscher Seite in den Jahren 1940/1941 mehrere Friedensangebote gemacht wurden, sah Churchill dieses als eine Schwäche Deutschlands an und war zu Verhandlungen nicht bereit. Wieviel Leid und Not wären der Bevölkerung ganz Europas erspart geblieben, wenn die Verhandlungen zu einem Frieden geführt hätten. Millionen Menschen wären am Leben geblieben, Städte nicht zerbombt, das britische Weltreich würde noch bestehen, keine Vertreibung hätte stattgefunden. Die obige Information stammt aus einem Buch (The Hitler/Hess Deception) von dem britischen Autor Martin Allen, der sich dabei auf die britischen Archive beruft. In die gleiche Richtung zeigt ein Buch von Patrick Buchanan. Lesen Sie dazu bitte Toni Bergmeiers Buchbesprechung auf Seite 4. "Ungerechtigkeit irgendwo ist eine Bedrohung der
Gerechtigkeit überall." Wahrheit macht frei, Unwahrheit führt zur Sklaverei. E. F. |
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Deutsch allein ist zu wenig Zweisprachigkeit kann die Region fördern Aus dem Schlesischen Wochenblatt von Wojciech Dobrowolski |
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Auch wenn der Boom für Zweisprachigkeit im Oppelner Land momentan abgeflaut ist, hoffen doch die Lehrer, dass sich dies ändern wird, sobald die bilingualen Lyzeen sich profiliert haben. Inzwischen wundert sich niemand mehr, wenn sich Grundschulkinder fließend in deutscher Sprache verständigen und in den weiteren Klassen sich ohne Komplexe mit Gleichaltrigen unterhalten. Laut Ilona Wochnik-Kukawska, Direktorin der Bilingualen Gesamtschule Solarnia, ist Zweisprachigkeit für die Region eine gute Gelegenheit, erfolgreich für sich zu werben. Dazu benötige man allerdings Programme, Bücher und Bilinguallehrer: „Es ist zu unterstreichen, dass wir in der jetzigen Phase sehr gut zurechtkommen“, sagt Ilona Wochnik-Kukawska. Die jetzige bilinguale Bildung sei nicht zu vergleichen mit der zu Beginn der Neunzigerjahre, wo der Lehrer von Moment zu Moment habe improvisieren müssen. „Damals brauchte ich drei Tage, um mich für einen zweistündigen Mathematikunterricht vorzubereiten. Heute arbeiten wir zwar noch immer mit polnischen Schulbüchern und es fehlen nach wie vor klare Proportionen bezüglich der Bilingualität, doch wir haben jetzt das Internet und mehr als zehn Jahre Erfahrung“, sagt sie. In Brzesetz bei Birawa wurde am 1. September 1996
Polens erste bilinguale Schule mit Deutsch als Muttersprache eröffnet.
Leiter war bis 1999 Jan Joszko. Als er in Pension ging, war ich gerade mit
meinen Kursen am Goethe-Institut so gut wie fertig und arbeitete auch
aktiv in der deutschen Minderheit mit. Gewisse Befürchtungen, die Schule
zu leiten, hatte ich damals schon. Minderheitsschulen steckten damals
immerhin erst in den Kinderschuhen. Man bekam hier und da zu hören, dass
damit eine Germanisierung einsetze. Mit der Zeit wurden meine
Befürchtungen so zu sagen unhaltbar. Später kam das Programm Niwki. „Wir
bekamen Materialien und tauschten Erfahrungen aus”, erinnert sich Ilona
Wochnik-Kukawska. Ihrer Ansicht nach sollten sich die heutigen bilingualen
Schulen zusammentun, um einen einheitlichen Kanon festzulegen. Dazu
gehöre ein Mindestprogramm. „Jetzt ist es damit in jeder Schule anders.
Auch die Hochschulen sollten den bilingualen Unterricht in ihrem
Curriculum etablieren. An Deutschlehrern fehlt es zwar nicht, aber mit
bilingualen Fachlehrern haben wir ein Problem. „Fällt einer aus, so ist
nur schwer Ersatz zu finden“, so die Direktorin. Mathe auf Deutsch Die Schulleiterin von Solarnia lehrt Mathematik in Polnisch und in Deutsch. „Am Anfang mache ich die Schüler immer mit dem Wortschatz bekannt”, verweist die Lehrerin. „Dazu suche ich mir Sätze aus, die von der Deduktion her leichter sind, gleichzeitig aber genügend |
Inhalt besitzen. Es ist nicht zu leugnen, dass in Deutschland die Mathematik ein höheres Niveau als bei uns hat. Ich für meinen Teil bin bemüht, den Unterricht attraktiv zu gestalten. Grundschüler gehen Aufgaben im Allgemeinen spontaner an. Auf dem Gymnasium regt sich schon mehr Widerstand, wenn der Stoff mal schwieriger ist. Dann wechsle ich ins Polnische und wir machen die Aufgabe, denn es geht ja mehr um das Inhaltliche als um mathematische Kniffligkeiten.“ Bilingualität mit Profil Im Grunde müssten alle Fächer bilingual unterrichtet werden. Bei dem Lehrermangel ist dies jedoch nicht immer möglich. Je früher man sich mit der Sprach vertraut macht - mit der Umgangssprache wie auch der Fachsprache -, umso leichter wird es nachher. Mit Sicherheit könnte man damit auch für die Region Werbung machen. Mir ist eine Situation aus Warschau bekannt, wo bilingual interessierte Schüler noch vor wenigen Jahren Schlange standen. Im Oppelner Land stehen bilinguale Klassen mit Deutsch derzeit nicht sonderlich hoch im Kurs. Dies geht vermutlich auch darauf zurück, dass die Schüler und ihre Eltern inzwischen zu dem Schluss gelangt sind, dass Sprachkenntnisse allein zu wenig sind. Hier müsse für ein umfassenderes Angebot gesorgt werden, etwa so wie mittlerweile am Lyzeum in Ratibor, wo Biologie und Chemie in erweitertem Modus unterrichtet werden. Nicht jeder möchte schließlich Germanistik studieren. Bei dem jetzigem Profil leidet die Sprache Deutsch auf Kosten der anderen Fächer. Auf Grundschulen und Gymnasien sind die Zustände eher normal. Dort wird der allgemeine Lehrplan von einem erweiterten Deutschunterricht begleitet. Beim Übergang ins Lyzeum ist der Schüler dann also schon korrekt ausgebildet. Schulübergreifende Partnerschaft Zweisprachigkeit entwickelt Kind und Lehrer. Besonders auffallend wird dies beim partnerschaftlichen Austausch. So waren Anfang Juni fünfzehn Gymnasiasten des bilingualen Gymnasiums Solarnia zu einem Gegenbesuch in Speyer in Rheinland-Pfalz. Dazu gehörten u.a. eine Grillparty mit Schülern, Lehrern und Gastfamilien, Ausflüge nach Straßburg in das Europäische Parlament und nach Mainz in den Landtag sowie nach Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. Zu Gast war die Gruppe auch beim Bürgermeister von Speyer. Die Schüler arbeiteten an einem gemeinsamen Projekt rund um die Europäische Union. Finanziell unterstützt wurde die Austauschreise durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die deutsch-polnischen Jugendwerke aus Warschau und Potsdam. Fortsetzung Seite 7 Sprache |
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von Seite 6 SpracheDie Schule in Solarnia kann auf viele Erfolge verweisen. So hat die schulische Theatergruppe unter Miros ława Oleaczek beim Wettbewerb „Die Vielfalt ist von Wert“ des Dom Europejski (Europäisches Haus, eine Einrichtung der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens) mit ihrer Inszenierung des „Rotkäppchens” den 3. Platz belegt. Auch beim regionalen Woiwodschafts-Deutschwettbewerb hat man schon Lorbeeren geerntet, ebenso beim „Sprachdoktor”, hier den 2. Platz in Polen. Wettbewerbserfolge auf regionaler Ebene gibt es zudem in den Fächern Mathematik, Chemie, Naturkunde und Polnisch.Zweisprachigkeit, so die Schuldirektorin, sei für das Oppelner Land ein Potenzial für die Zukunft. Deutsche Firmen würden über kurz oder lang auch hier verstärkt investieren und dabei auf deutschsprachige Fachkräfte nur zu gern zurückgreifen. Ein Weg dorthin führt über Reformen um die Profilierung der bilingualen Klassen und über genügend bilinguale Lehrer.
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Delta Elevator Co. Ltd. |
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Deutschkanadische Jahrbücher |
GEORGE GUENZLER AND SONS INC. |
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Grußwort von DKK Ontario Vizepräsident Klaus Walkau |
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Liebe Landsleute, Diejenigen, die wir den Krieg miterlebt haben und die grausamen Erinnerungen in unserem Herzen tragen fragen uns oft warum unsere, in Kanada geborenen Kinder, von der ganzen Geschichte nicht viel wissen wollen. In meinen Unterhaltungen mit Landsleuten ist mir das oft bestätigt worden, und mir wurde gesagt: “Ich kann mit meinen Kindern nicht darüber reden.” Diese Angelegenheit hat ja einen triftigen Grund. Unsere Kinder sind in unseren Schulen mit negativen Bemerkungen gegen unser Deutschtum ständig ausgesetzt und zumal ich für über 30 Jahre im kanadischen Schuldienst tätig war, weiß ich das aus erster Hand. Der DKK setzt sich für unser Deutschtum ein und aus diesem Grund werde ich im DKK, so gut ich kann, mitarbeiten. Wie wir ja alle wissen, die Eltern sind der beste Lehrer, so hier ist mein Vorschlag. Schreiben Sie ihre Erfahrungen auf oder besprechen ein Tonband und der Tag kommt, wo unsere Kinder und Enkel eine Reife erreichen, wenn sie ihr eigenes Leben in |
der Balance haben, sich für diese Angelegenheiten interessieren. Ein anderer Weg ist, unsere Kinder zu bewegen, wenn sie an der Universität studieren, Kurse in der deutchen Fakultät zu belegen, die das “Thema Deutschtum” akademisch betrachten und nicht wie es die Propaganda in der Presse und Fernsehen uns vorgaukelt. Es ist ganz gleich was man an der Universität studiert, man kann solche Kurse immer reinpassen. Die Universität von Waterloo ist zu empfehlen, denn dort habe ich solche Kurse durch “distance education”, nachdem ich schon in Pension war, selbst belegt und habe viel davon gelernt. Ich habe es persönlich oft bereut, daß ich meine Eltern nicht genug befragt habe, aber leider sind sie nicht mehr da und nun ist es zu spät. Machen Sie sich mal Gedanken und vielleicht sind Sie meiner Meinung. In heimatlicher Verbundenheit Klaus Walkau |
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Wir danken allen Mitgliedern die Ihren Mitgliedsbeitrag für 2008 bezahlt haben.Einige Beiträge fehlen halt noch |
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MOLL BERCZY HAUS Torontos einzige Residenz für deutschsprechende
Senioren
Are you or a loved one looking for carefree living
in a familiar German-speaking atmosphere? |
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Deutsche Weltallianz – German World Alliance www.germanworldalliance.com PRESSEMITTEILUNG Wien, am 5. November 2008Heimatvertriebene in Österreich stellen Forderungen Die Deutsche Weltallianz begrüßt die Initiative des Verbandes der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ), in der die künftige österreichische Bundesregierung ersucht wird, folgende Punkte in einem Regierungsprogramm zu berücksichtigen:
Dieses Forderungspaket aus vier Punkten wurde vom VLÖ den Verhandlungsteams von SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs) und ÖVP (Österreichische Volkspartei) zugeschickt. „Das sollten auch die deutschen Volksgruppen in allen anderen Ländern nachmachen“, meint Peter Wassertheurer als Präsident der DWA zu dieser Aktion des VLÖ. |
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Der Deutschkanadische Kongress wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit und alles Gute im Neuen Jahr.
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Gedichte von Lieselotte |
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Muttersprache – inniglich --wie verloren wär ich – ohne dich! -- Ein einzig Wort von dir kann Antwort sagen,es kann mich tief in meines Volkes Denken tragen. Aus dir quillt mir der rechte Sinn –von Anbeginn.--Erst in der Fremde lässt du mich erkennen,Was sich in allem birgt, das wir mit Namen nennen. Du lässt mich in die Dämmerung der Ahnung dringen,Um aus der Tiefe meines Seins – dein Lied zu singen. In deinen Worten liegen Trost und Tat Und Zauber – um die Welt zu überwinden. Ein Schwert bist du und alt wie Gottes Rat, Ich bete – dass sich alle in dir wiederfinden.—Gibt er die Sprache auf – erst dann –Ist jeder Mensch – ganz in sich selbst besiegt,Weil seine Seele, in der ew’gen Heimat Seines Volkes liegt.- |
Es War Einmal Es ist schon viele Jahre her,Da lebte ich – in einem schönen Land. Mutter und Vater liebten mich Und alle Menschen freuten sich Die um mich her, ach, nichts ist mehr So wie es einmal war.Alles vergeht – wir sind verweht –weit übers Meer –Von allem wurden wir befreit Nach einem langen Streit. Und die Gerechtigkeit?—Sie floh in alle Winde.--Nun lebe ich im fremden Land— Hier – unter meiner Linde –Wie mit den Eltern einst im Heimatland –Und träume in die Zeit. – |
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Deutsches Rentenbüro EUGENE F. RAPP – PENSIONS
INTERNATIONAL INC. Gegründet VERA MOROZ – Pensions-Administrator Sprechstunden nach Telefonischer Vereinbarung TEL: (905) 529-9918 Denninger Building (office) FAX: (905) 529-8365 Erstes deutsches Rentenbüro in Nordamerika SOFORTIGE ERLEDIGUNG von Lebens – und Staatsbürgerschaftsbescheinigungen zum Weiterbezug der Rente/Pension |
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Ristau Construction Limited. |
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“Das Echo” |
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Chicopee Park Centre |
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Neue Aufgaben für die Jugend |
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Wenn wir uns mit den Präsidenten der verschiedenen deutschen Vereine unterhalten, dann hören wir es immer wieder " Wir haben nicht genug Nachwuchs". Das macht uns natürlich Sorgen und auch ich habe mir darüber Gedanken gemacht. Dabei kam ich zu folgendem Ergebnis. Zu lange haben wir alles für die jungen Leute getan um es ihnen leicht zu machen, um sie dadurch bei unseren Vereinen zu halten und das oft mit wenig Erfolg. Ich denke die Jugend braucht Aufgaben in unseren Vereinen, sie muss den Verein als ihr Eigentum, als ihr Zuhause betrachten. Aufgaben schaffen Verbindung, sie geben das Gefühl der Zugehörigkeit. Als wir vor einigen Wochen bei einer Vorstandssitzung zusammen waren und über den Zustand der deutschen Soldatengräber im Kitchener Woodland Friedhof sprachen wurde erwähnt, dass es dort manchmal etwas ungepflegt aussieht. Die Instandhaltung der Gräber sollte einer Gruppe übergeben werden die für Pflege verantwortlich ist. Werner Schlueter, Präsident des Kitchener Concordia Clubs, machte folgenden Vorschlag: Gehen wir doch zu unserer Jugend und übertragen ihr diese Aufgabe und bezahlen sie auch dafür. Die jungen
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Leute brauchen immer etwas Geld für ihre Klubaktivitäten. Hier ist eine Gelegenheit, wo sie gemeinsam etwas tun können, zusammen sind und dafür bezahlt werden. Junge Leute sind im Allgemeinen Idealisten und brauchen Aufgaben. Sie wollen einen Beitrag leisten. Nicht nur wird es ihr Projekt sein, sondern es wird auch eine Verbundenheit mit den deutschen Soldaten, die in diesen Gräbern liegen, zustande kommen. Diese Soldaten waren oft nicht viel älter als sie. Ich denke, wenn Jugendliche diese Aufgaben für einige Jahre haben, dann werden auch sie öfter dorthin zurückkommen. Es wird ihnen ein Anliegen sein diese Gräber zu erhalten. Wir wissen es alle, Arbeit und Beteiligung schafft auch bleibende Verbindung. Inzwischen war eine Jugendgruppe auf dem Friedhof und hat angefangen die Gräber zu pflegen. Eine erstklassige Idee, Werner.
An dieser Stelle ein recht herzliches Dankeschön an Toni und Brigitte Bergmeier und Willi Ristau für die Arbeit die mit den Reparaturen, die an den Kriegsgräbern gemacht werden mussten, verbunden war.
Ernst Friedel |
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Paul Tuerr Construction
Paul Tuerr Construction 41 River Road East |
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