
Deutschkanadischer
Kongress
German Canadian Congress - Ontario
Nachrichten: Winter 2008
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60 Jahre Evangelische-Lutherische Bethelkirche Kitchener |
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Am Sonntag den 8. Februar feiert die Evanglisch-Lutherische Bethelkirche in Kitchener ihren 60 Geburtstag. Die Gemeinde wurde im 6. Februar 1949 von Pastor Christian T. Wetzstein gegründet. Es war kurz nach dem zweiten Weltkrieg als die Einwanderungswelle der Deutschen nach Kanada ihren Anfang nahm. Die meisten dieser Einwanderer waren Menschen die aus ihrer Heimat, in Osteuropa wo ihre Vorfahren seit Jahrhunderten gelebt hatten, am Ende des Krieges, vertrieben wurden. Sie hatten vieles gemeinsam. Den Verlust von Hab und Gut, unmenschliche Leiden, und alle trauerten um Familienangehörige, die sie durch den schrecklichen Krieg verloren hatten. Sie hatten aber auch einen gemeinsamen christlichen Glauben der durch all die Leiden eine Stärkung für sie war. Sie hatten das Verlangen sich zu versammeln um Gemeinschaft zu haben, sich gegenseitig zu stärken und um sich Mut zu machen und zu helfen. So kam es, dass man eine Gemeinde gründete, die nun 60 Jahre alt ist. Es wäre zuviel alle bei Namen zu nennen, die in diesen Jahren zum Aufbau und zur Erhaltung der Gemeinde beigetragen haben. Die Gründungsmitglieder möchte ich kurz erwähnen.
Die Gründungspapiere wurden von folgenden Personen unterzeichnet: F. Machel, Gustav Machel, Karl Welker, Peter Welker, Adam Lorfing, Adam Horn, Otto Tietz, Julius Staach, Melchior Welker, John Weimer, H. Kuhlmann.Wir wünschen der Gemeinde weiterhin alles Gute und Gottes reichen Segen für die Zukunft. E.F. |
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Menschenrechtspreis für Dr. Marianne Bouvier |
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Am 13. Dezember 2008 ehrte die Volksgruppe der Donauschwaben in Stuttgart Dr. Marianne Bouvier mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Donauschwaben. Dr. Bouvier wurde in Essegg, dem heutigen Osijek in Kroatien, geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierte sie in die USA. Dort gründete sie mit Anderen in Washington die “Deutsche Weltallianz”. Außerdem ist sie die Geschäftsführerin des Instituts for German-American Relations (IGAR) IGAR: IGAR ist aktiv am demokratischen Prozess in den USA beteiligt und bietet Material für Schulen und Universitäten an sowie, eine Plattform für offene Diskussionen und unterschiedliche Meinungen. Anlässlich des 60. Jahrestags der Erklärung der Menschenrechte hat nun am 13. Dezember 2008 die Volksgruppe der Donauschwaben in Stuttgart ihren Menschenrechtspreis an Marianne Bouvier verliehen. Die Laudatio hielt der bekannte US-Völkerrechtler Alfred M. de Zayas. Er sagte Bouvier habe sich immer für die Rechte der deutschen Heimatvertriebenen eingesetzt. Mit der Wanderausstellung „Flucht und Vertreibung“ in den USA habe sie zahlreichen Amerikanern die Leiden der Heimatvertriebenen infolge des Zweiten Weltkriegs vor Augen geführt. Deutsche Weltallianz: Es ist das Ziel der Deutschen Weltallianz Menschenrechte von Personen deutscher Abstammung zu schützen. Dies auf der Grundlage der Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und in Übereinstimmung mit den Gesetzen demokratischer Länder, sowie das Ansehen und die Achtung von Menschen deutscher Herkunft zu wahren. Wir gratulieren Dr. Bouvier zu dieser Auszeichnung und wünschen alles Gute. E.F. |
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Liebe Mitglieder und Freunde,
Obwohl der Januar schon wieder um ist möchte ich es nicht versäumen Ihnen für das Neue Jahr, oder besser gesagt für den Rest des Jahres, alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen. Wenn man sich die Welt anschaut, dann muss man sagen sie ist nicht im besten Zustand. Krieg, Finanzkrisen und wirtschaftliche Schwierigkeiten sind zu Themen des Alltags geworden und erscheinen auf den Titelseiten der Zeitungen. Was dieses Jahr bringen wird wissen wir nicht, aber trotzdem wollen wir getrost mit Hoffnung und Erwartung nach vorne schauen. Auch wir, im Deutschkanadischen Kongress, haben einiges geplant. Am 16. Mai 2009 wollen wir wieder eine „Germanica“ veranstalten, bei der wir Personen ehren werden, die in den vergangenen Jahren viel für unsere deutsche Kultur und für die Erhaltung unseres deutschen Erbgutes getan haben. Wir freuen uns, dass es möglich war den langjährigen Direktor des U.S. Space and Rocket Centers (U.S Raumfahrt und Raketen Zentrums) Mr. Ed Buckbee als Gastsprecher für Germanica 2009 zu engagieren. Am 11. September 2009 findet die Jahreshauptversammlung der Deutschen Weltallianz in Breslau statt. Da Toni Bergmeier und ich Direktoren der Organisation sind werden wir voraussichtlich an der Versammlung teilnehmen. Auch Sie sind dazu herzlich eingeladen. Am 12. 9. ist die Teilnahme am deutschen Kulturfestival vorgesehen am 13. 9. ein historischer Stadtrundgang sowie eine Fahrt in die Umgebung) Am 13. Oktober begehen wir den Deutschen Pioniertag. Dabei ehren wir die Menschen deutscher Herkunft, die sehr viel zum Aufbau Kanadas und zur Erhaltung unserer deutschen Kultur beigetragen haben. Es gab eine Zeit, wo fast 2/3 der Bevölkerung Ontarios deutscher Herkunft war. In den Schulen wird dieses leider nicht unterrichtet. In der zweiten Woche im Oktober findet in Kitchener-Waterloo das größte Oktoberfest in Nordamerika statt, zu dem Gäste aus aller Welt erwartet werden. Der deutsche Sprachwettbewerb wird auch wieder stattfinden. Schüler schreiben ihre Examen Ende Mai und im Oktober wird dann die Preisverleihung sein. Dabei werden die besten Schüler mit großzügigen Geldpreisen für ihre Arbeit belohnt. Die deutschen Vereine haben natürlich dazu noch ihre eigenen Veranstaltungen wie Jahresball, Konzerte, Heimattag, Kameradschaftsabend, Picnic usw. Sie sehen es ist wieder viel geplant und wenn Sie weitere Auskunft brauchen, dann können Sie uns jederzeit unter 519-746-9006 im Büro erreichen. Neben den kulturellen Veranstaltungen gibt es natürlich auch noch Gespräche mit Vertretern der Regierungen und der Presse, bei denen wir die Anliegen unserer Volksgruppe vorbringen. Auf Seite 3 dieser Nachrichten können Sie nachlesen was die sonstigen Aktivitäten des Deutschkanadischen Kongresses beinhalten.
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Wenn Sie Formulare für einen neuen deutschen Reisepass brauchen, oder einen Antrag für kanadische Staatsbürgerschaft, dann können Sie die Dokumente auf dem Computer auf folgenden Webseiten finden: Deutscher Reisepass: http://www.toronto.diplo.de/Vertretung/toronto/de/04/Passangelegenheiten/downloaddatei__antragsformular__reisepass,property=Daten.pdf Antrag auf kanadische Staatsbürgerschaft: http://www.cic.gc.ca/EnGLIsh/pdf/kits/citizen/CIT0002E.pdf Wenn Sie keinen Zugang zum Computer haben, dann können Sie uns im DKK Büro unter 519-746-9006 anrufen, wir schicken Ihnen die Dokumente gerne |
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Aktivitäten und Errungenschaften des Deutsch-Kanadischen Kongresses (DKK) |
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Wir, der Deutschkanadische Kongress
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Das Geld in meiner Schublade von Toni Bergmeier |
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Seit Jahren schon habe ich über 30 Millionen Reichsmark in meiner Schublade liegen zusammen mit einer Schachtel Münzen, geprägt mit dem Kopf des Paul von Hindenburg. Mein Vater gab mir beides damit ich den Wert des Geldes über die Jahre nie überschätze. Die Millionen Mark von damals kauften nur noch ein paar Brote am Ende ihrer Laufzeit. Natürlich habe ich auch noch ein paar andere Scheine in meiner Schublade, wie die Rentenmark und das Besatzungsgeld. Die Markscheine waren 1948 nur noch 10 Pfennig wert, bis das Kleingeld geprägt war. Es kam die D Mark und es gab die Ostmark die auch noch in meiner Schublade liegen. Wie kam es zu dieser enormen Inflation und dem totalen Zusammenbruch des Geldes. Zur Finanzierung des Krieges 1914 - 1918 wurde der Geldumlauf vervierfacht. Das Geld wurde nicht mehr gedeckt durch Gold. Die Schulden waren Ende des Krieges auf 55 Milliarden gestiegen. Der Krieg und die unrealistischen Reparationen hatten die deutsche Wirtschaft zerstört. Der Wert des Geldes schrumpfte gegenüber ausländischen Währungen. Bis Februar 1920 hatten sich die Preise verfünffacht und die Gelddruckerei lief. Im Mai 1921 fing die Inflation wieder an und stieg im Juli 1922 auf 700% . Ein Staat macht nicht bankrott, er macht Währungsreform. Mit Ausnahme der D Mark, die man noch 2 zu 1Euro eintauschen kann, sind die Geldscheine von damals wertlos. Ein Euro heute hat allerdings auch nicht mehr die Kaufkraft, die die 2 DM, nach der Einführung durch Ehrhardt, hatte. Ein Teil dieser heute wertlosen Währungen hat jedoch seinen Wert behalten. Ich spreche von den Münzen. Sie sind nicht mehr in meiner Schublade sondern im Safe. Jede dieser Münzen hat nicht nur einen Silberwert sonder auch einen Sammlerwert, der manchmal höher liegt als der Silberwert. Ein amerikanischer Silberdollar kostet gegenwärtig über $16.00. Silber im Barren kostet $ 13.00. Eine Hindenburg Münze hat heute einen Wert von 35 Euro. Als wir 1960 unser erstes Gebäude kauften stand im Waschkeller eine Waschmaschine. Sie nahm ein 25cent Stück pro Ladung Wäsche. Die Maschine hatte einen Magnet der nur Silbergeld erlaubte. Heute kostet eine Ladung Wäsche $ 2.50. In Silber gerechnet ist der Preis für die Wäsche gleich geblieben. Auch daraus kann man eine Lehre ziehen. Silber hat nicht nur seinen Wert behalten sondern ist im Wert gestiegen. Sie können Ihre eigenen Schlußfolgerungen daraus ziehen. Toni Bergmeier |
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Das Deutsche Generalkonsulat in Toronto Reisepass Information und neue Adresse |
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Da wir immer wieder Anrufe wegen der Erneuerung des deutschen Reisepasses bekommen, möchten wir Ihnen hier einige Informationen weitergeben. Seit Januar 2009 hat das Generalkonsulat eine neue Adresse: 2 Bloor Street East, 25th Floor, Toronto, ON M4W 1A8, Tel. 416 925 2813 Das Generalkonsulat befindet sich an der nordöstlichen Ecke der Kreuzung Bloor und Yonge Street (Hudson Bay Centre) Hier einige Informationen wie Sie am besten zum Konsulat kommen: Mit dem Auto: Fahren Sie auf der Yonge Street vom Gardiner Expressway nach Norden bis zur Bloor Street. Rechts abbiegen bis zur Marriott Hotel Tiefgarage, dort können Sie parken. ($3.00/30 Minuten)) Mit der U-Bahn: Haltestelle Yonge/Bloor. Das Konsulat ist für Pässe, Visa und andere rechtliche Angelegenheiten von Montag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr für Besucherverkehr geöffnet, aber an folgenden Feiertagen (2009) geschlossen: Donnerstag 01.01.2009 Neujahr Montag 16.02.2009 Familientag Freitag 10.04.2009 Karfreitag Montag 13.04.2009 Ostermontag Montag 01.06.2008 Pfingstmontag Montag 18.05.2009 Victoria Day Mittwoch 01.07.2009 Canada Day Montag 03.08.2009 Civic Holiday Montag 07.09.2009 Labor Day Samstag 03.10.2009 Tag der Deutschen Einheit Montag 12.10.2009 Thanksgiving Day Donnerstag 24.12.2009 Heiligabend Freitag 25.12.2009 1. Weihnachtsfeiertag Samstag 26.12.2009 2.Weihnachtsfeiertag Donnerstag 31.12.2009 Silvester Zum 01.11.2007 ist ein neues Passgesetz in Kraft getreten. Dieses sieht u.a. vor, dass in deutschen Reisepässen (bordeauxroter Einband) auch Fingerabdrücke auf einem Chip gespeichert werden müssen. Deutsche Reisepässe, die vor diesem Datum ausgestellt wurden, behalten Ihre Gültigkeit. Bei dem Honorarkonsulat in Winnipeg können derzeit keine Passanträge bearbeitet werden. Es kann leider nicht damit gerechnet werden, dass der Honorarkonsul in Winnipeg innerhalb weniger Monate Passanträge mit Fingerabdrücken annehmen kann. Verbindliche Auskünfte zur Terminplanung für Passantragsteller aus Manitoba können ausschließlich durch das Generalkonsulat Toronto erfolgen. Passkunden werden daher gebeten, sich ggs. ans Generalkonsulat Toronto zu wenden. Für Rückfragen steht Ihnen das Generalkonsulat Toronto während der Dienstzeiten unter der Nummer +416 925 2813 telefonisch zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass durch das Generalkonsulat keine Anfragen zum Bearbeitungsstand von beantragten Reisepässen erteilt werden können. Ein Mitarbeiter der Passstelle wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, sobald Ihr neuer Pass eingetroffen ist. Folgende Unterlagen werden für einen neuen deutschen Reisepass benötigt: (eine Verlängerung ist NICHT möglich): 1. Ausgefüllter und unterschriebener Passantrag. 2. Alter Reisepaß oder Kinderausweis. 3. Gebühr in Höhe von ca. CAN $ 140,- (abhängig vom Wechselkurs) für Antragsteller über 24 Jahre (nur Bargeld / kanadische Dollar). Gebühr von ca. CAN $ 105,- für Antragsteller unter 24 Jahre. 4. 2 gut ausgeleuchtete Passbilder (die Bilder müssen den biometrischen Anforderungen für den neuen ePass entsprechen). Details hierzu finden Sie am Computer auf der Foto-Mustertafel unter: http://www.toronto.diplo.de/Vertretung/toronto/de/04/Passangelegenheiten/downloaddatei__epass__mustertafel__klein,property=Daten.pdf 5. Geburtsurkunde oder Abstammungsurkunde. Bei Geburt in Kanada: die „Longform“ der Geburtsurkunde. 6. Heiratsurkunde (wenn der Name z.B. nach Eheschließung geändert wurde). Bei Eheschließung in Kanada bitte immer die Heiratsurkunde in „Longform“. 7. Zustimmungserklärung beider Eltern für Antragsteller unter 18 Jahren. 8. Vorlage der (gültigen) Permanent Resident Card oder Bescheinigung über den Nichterwerb der kanadischen Staatsangehörigkeit (nicht älter als 3 Monate) oder gültiges Visum. 9. Abmeldebescheinigung (Einwohnermeldeamt) von Ihrem innerdeutschen Wohnort, falls dieser noch im Pass eingetragen ist. 10. Fotokopien und Originale oder beglaubigte Kopien aller oben genannter Dokumente. Zur Beantragung eines Reisepasses ist die persönliche Vorsprache des Antragstellers unerläßlich. Dies gilt auch für minderjährige Kinder. Die Bearbeitungszeit für Reisepässe beträgt derzeit ca. 8-10 Wochen. |
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Massaker in Marienburg 1800 Tote in Massengrab |
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Mittwoch, 7. Januar 2009 In der nordpolnischen Stadt Marienburg (Malbork) sind aus einem Massengrab die sterblichen Überreste von rund 1800 Menschen geborgen worden, bei denen es sich höchstwahrscheinlich um deutsche Zivilisten handelt. Die Männer, Frauen und Kindern kamen nach Angaben der Stadt Ende des Zweiten Weltkriegs beim Vormarsch der Roten Armee 1945 ums Leben. Ein Teil der Opfer wurde erschossen, alle wurden nackt verscharrt. Das Massengrab im Stadtzentrum war Ende Oktober bei Bauarbeiten für ein Luxushotel entdeckt worden. "Seitdem haben wir rund 1800 Leichen exhumiert, die - dessen sind wir so gut wie sicher - ehemalige Einwohner von Malbork waren", sagte der Stadtsekretär Piotr Szwedowski der Nachrichtenagentur AFP. Marienburg gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg zum deutschen Ostpreußen. Ein Teil der Opfer muss laut Szwedowski mit Schusswaffen getötet worden sein. "Etwa jeder zehnte Schädel weist Kugeleinschüsse auf." Polnischen Presseberichten zufolge könnten die ehemaligen Einwohner von Marienburg Opfer von Massenerschießungen durch die Rote Armee geworden sein Alle wurden nackt begraben, ohne Schuhe, ohne Kleidung, ohne persönliche Objekte. Die Metalldetektoren haben bei den Ausgrabungen nichts gefunden, nicht einmal Zahnprothesen oder Brücken", erläuterte Szwedowski. Ein Teil der Opfer sei bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad in dem sehr kalten Winter 1945 möglicherweise erfroren oder im Artilleriebeschuss ums Leben gekommen, |
sagte Szwedowski. Die ersten Leichen waren am 28. Oktober nur rund 300 Meter vom mittelalterlichen Schloss des Deutschen Ordens entfernt gefunden worden, einer der größten Touristenattraktionen Polens. Die Leichen waren laut Szwedowski sehr chaotisch in einen großen Krater geworfen worden, der durch eine Granatenexplosion entstanden war. Die Staatsanwaltschaft von Marienburg hat Ermittlungen eingeleitet. Die Exhumierungsarbeiten seien noch nicht abgeschlossen, aber wegen der großen Kälte unterbrochen worden, sagte ihr Leiter Waldemar Zduniak der AFP. Sie werden fortgesetzt, sobald die meteorologischen Bedingungen es erlauben. Es sei gut möglich, dass noch weitere Leichen gefunden würden, sagte der Staatsanwalt. Vor dem Zweiten Weltkrieg zählte Marienburg rund 30.000 Einwohner. Beim Anrücken der Roten Armee erhielten die deutschen Einwohner den Befehl, die Stadt zu verlassen. Rund 3500 Zivilisten blieben trotzdem. 1840 ehemalige deutsche Einwohner der Stadt galten seither als vermisst, wie der Büroleiter der deutschen Minderheit in Marienburg, Jerzy Fryc, sagte. Er berief sich dabei auf Angaben des deutschen Heimatkreises Marienburg. Marienburg war im Frühjahr 1945 Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen der Roten Armee und der deutschen Wehrmacht, bei denen die Festungsanlage der Ordensritter zu großen Teilen zerstört wurde. Die Polen bauten sie wieder auf, heute gehört die Backsteinburg zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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After the Reich THE BRUTAL HISTORY OF THE ALLIED OCCUPATION By Giles Macdonogh |
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Es ist wichtig, daß wir aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken. 15 Millionen Deutsche wurden vertrieben oder zur Flucht gezwungen. Sie kamen in ein total ausgebombtes Deutschland, dessen Bevölkerung unter einer gewollten Hungersnot litt. Sie wurden in russische Arbeitslager verschleppt. Unschuldige Menschen verloren ihre Heimat ohne eigene Schuld. Sie waren Opfer der brutalen Behandlung der Siegermächte, ohne daß diese nach ihrer persönlichen Schuld oder Unschuld fragten. Hunderttausende von Frauen und junger Mädchen wurden vergewaltigt. Über 2 Millionen Menschen starben in Deutschland an den Folgen der Besatzungspolitik in der Zeitperiode zwischen dem Einmarsch der Russen in Wien und der Luftbrücke nach Berlin. Der Historiker Giles Macdonogh schrieb die schockierende Geschichte der brutalen Besetzung Deutschlands durch die Allierten. Er ist der erste Historiker, der die Hintergründe der damaligen Geschehnisse beleuchtet und ohne politisch – korrekte Beschönigung wiedergibt. Sein Bericht ist untermauert durch zahlreiche Interviews von Zeitzeugen. Millionen Zivilisten überlebten mit Glück den Krieg, nur um einen Überlebungskampf des höllischen Friedens zu führen. Da das Buch in englischer Sprache von einem Engländer geschrieben ist wird es ein wichtiges Dokument für unsere Kinder und Enkelkinder. Es ist für sie leicht zu verstehen und untermauert die mündlichen Schilderungen ihrer Eltern und Großeltern. Toni Bergmeier |
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Zwei neue Direktoren im DKK Vorstand Ich darf Ihnen mitteilen, dass zwei Personen bereit waren als Direktoren im Vorstand des Deutschkanadischen Kongresses, Ontario mitzuarbeiten.Herr Wayne Wettlaufer, Kitchener ehemaliger Abgeordneter im Ontario Landtag und
Sponsor des Herr Claus Jobes, Ottawa Ernst Friedel, Präsident |
Delta Elevator Co. Ltd. |
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Deutschkanadische Jahrbücher |
GEORGE GUENZLER AND SONS INC. |
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Deutschland hat Kyoto-Ziele offenbar vorzeitig erreicht |
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Vier Jahre vor dem Stichtag hat Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll für Klimaschutz offenbar bereits erreicht. Im vergangenen Jahr stießen Haushalte, Unternehmen und Verkehr nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" 22,4 Prozent weniger Treibhausgase aus als 1990. Das Blatt beruft sich auf Daten aus dem "nationalen Treibhausgasinventar". Deutschland hatte 1997 im Rahmen einer EU-internen Lastenverteilung zur Umsetzung des Kyoto-Abkommens zugesagt, bis 2012 die Emissionen um 21 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu vermindern. Grund für den Rückgang sei neben dem milden Winter 2006/07 auch der Ausbau erneuerbarer Energien, heißt es laut "SZ" in dem 572-seitigen Regierungsbericht. Auch habe die Erhöhung der Mehrwertsteuer Spuren hinterlassen: Sie hatte Ende 2006 viele Haushalte veranlasst, den Kauf von Heizöl vorzuziehen. Weil die Emissionen auf Grundlage der eingesetzten Brennstoffe ermittelt werden, schlugen sich diese Käufe noch in der Bilanz des Jahres 2006 nieder. Insofern könnten die Emissionswerte 2008 wieder schlechter ausfallen. Felix Matthes, Energieexperte beim Öko-Institut in Berlin, rechnet laut "SZ" mit einem Anstieg um ein Prozent, was aber noch knapp für die Einhaltung der Kyoto-Vorgaben reichen würde. Auch im Straßenverkehr sind die Emissionen aber seit 1999 rückläufig. Mehr Kohlendioxid stießen dagegen die deutschen Kraftwerke aus. Hohe Gaspreise ließen sie im vergangenen Jahr stärker auf Stein- und Braunkohle ausweichen, die wesentlich mehr CO2 freisetzen als Erdgas. Auch standen zeitweise fünf Atomkraftwerke still, deren Energieerzeugung zum Teil Kohlekraftwerke übernahmen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte sich wegen der steigenden Emissionen bei der Stromerzeugung am Donnerstag besorgt geäußert und zusätzliche Anstrengungen für mehr Energieeffizienz gefordert. |
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Liebe Mitglieder und Freunde wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung |
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Senioren
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Buchkritik „Der Kult mit der Schuld“ von Heinz Nawratil |
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Da gibt es doch schon wieder einen deutschen Autor, der es wagt gegen die allseits praktizierte, unter dem Deckmäntelchen der politischen Korrektheit angetretene Selbstbeschimpfung unseres Volkes ein Buch zu schreiben. Das ist in Zeiten der medialen Gleichschaltung kein geringes Wagnis. Heinz Nawratil fokussiert ein bitteres Thema der deutschen Gegenwart, die in Wirklichkeit seit Jahrzehnten eine nicht vergehen wollende Vergangenheit darstellt. Die Reduzierung der langen deutschen Geschichte auf die 12 Jahre des Nationalsozialismus ist für Nawratil ein kollektiver Masochismus, der von interessierten und leider einflußreichen Kreisen immer wieder aufs neue gepflegt wird. Film, Fernsehen, Printmedien und die herrschende politische Clique übertrunpfen sich gegenseitig, wenn es darum geht die deutsche Vergangenheit aufzuarbeiten. Interessanterweise redet kaum noch jemand von der Vergangenheitsbewältigung, die immerhin auch einmal einen Schlußstrich setzen würde. Wohlgemerkt: Niemand will die Verbrechen des Naziregimes leugnen, zuallerletzt der Autor des Buches Der Kult mit der Schuld. Doch die schon fast krankhaft zu nennende Lust an der deutschen Selbstbeschimpfung irritiert zunehmend auch ausländische Beobachter der politischen Szene Deutschlands. Heinz Nawratil legt zielgenau und schmerzhaft den Finger auf die drängenden Probleme, welche stets ausschließlich im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen und die aus diesem Grund auch nicht gelöst werden können. Zuwanderung, Strafvollzug, der minimale Einfluß auf europäischer Ebene bei maximaler finanzieller Leistung, berechtigte deutsche Interessen und scheinbar ewig währende "Reparationsleistungen" finanzieller Art verdecken den Blick auf die wirklich anstehenden Probleme. Daß die gegenwärtige Regierung nicht vorhat diese zu lösen, liegt auf der Hand. Zu sehr ist auch sie damit beschäftigt die Vergangenheit am Leben zu erhalten. Wenn dann auch noch Politiker der Bundesrepublik im Ausland gebetsmühlenartig immerwährend die Schuld der Deutschen wiederholen, so scheint keine Rettung mehr für das Land zu bestehen. Autoren wie Heinz Nawratil schreiben gegen diese Zustände an. Sie tun es gegen alle Wiederstände und Verleumdungen. Sein Buch hat so gar nichts von dem moralinsauren Gelaber des politischen Establishments, sondern er schreibt zwar ernst in der Sache, aber doch mit einer gehörigen Portion Ironie. Doch auch immer mehr "normale" Bürger fragen sich, ob es mit dem "Kult mit der Schuld" so weitergehen kann. Ob es nicht vielmehr an der Zeit wäre die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie hingehört. Zwar sehr wohl wissend um die dunklen Zeiten unserer Nation, den Blick aber nach vorne gerichtet und sich bemühend um die Zukunft. Permanente Rückwärtsschau reicht bei weitem nicht aus. Bemerkenswerterweise besteht in diesen Dingen ein gewaltiger Unterschied zwischen der veröffentlichten Meinung der nahezu gleichgeschalteten Medienlandschaft Deutschlands und der öffentlichen Meinung. Diese ist sich der Problematik sehr wohl bewußt und alle Erziehungsmaßnahmen seitens des Staates werden mehr als kritisch betrachtet. Niemand kann und will es einsehen, daß dem deutschen Staat nach nahezu einem halben Jahrhundert seit Ende des Zweiten Weltkriegs immer noch finanzielle Forderungen abgepreßt werden. Schon lange ist aus dem ehemals absolut berechtigten Verlangen nach Entschädigung eine gut funktionierende Maschinerie geworden. Die "Schuld" , welche sich im Lauf der Zeit immer mehr in einen pseudoreligiösen Kult verwandelt hat, bringt bestimmten Kreisen eine Menge Geld ein. All diese Dinge spricht Heinz Nawratil in seinem Buch an und ich wünsche ihm viele Leser. Mein Urteil: Karsten Mertens |
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Die Humanitas ist unteilbar Zum diesjährigen Tag der Menschenrechte erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB: Vor 60 Jahren, am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Damit erkannte die Staatengemeinschaft an, dass jeder Mensch über gleiche und unveräußerliche Rechte und Freiheiten verfügt und dass diese universal sind. Diesem Meilenstein folgte dann schrittweise der weitere Ausbau der rechtlichen Garantien. Für die deutschen Heimatvertriebenen, die während ihrer Vertreibung am eigenen Leib erfahren mussten, was Rechtlosigkeit bedeutet, war und ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Wir haben uns stets aus voller Überzeugung an die Seite aller Opfer von Menschenrechtsverletzungen gestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt muss es darum gehen die Menschenrechte international wirksamer als bisher zu implementieren und sicherzustellen, dass die Normen auch in die Tat umgesetzt werden. Deshalb begrüßen wir den Antrag „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Grundlage für 60 Jahre Menschenrechtsschutz“ der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Es muss der Völkergemeinschaft gelingen, Völkervertreibungen weltweit entgegenzuwirken, sie zu ächten und zu verhindern. Vor allem aber müssen die Verursacher von Vertreibungen zur Verantwortung gezogen werden. Nur so kann den unschuldigen Opfern ihre Würde zurückgegeben werden. Die Humanitas ist unteilbar. Die Völkergemeinschaft muss ihren Beitrag dazu leisten, Völkermord, Kriegsverbrechen, ethnische Säuberungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit überall auf der Welt zu verhindern und erforderlichenfalls zu ahnden. Untrennbar mit dem Tag der Menschenrechte verbunden ist aber auch das Gedenken an alle Opfer von Menschenrechtsverletzungen als Geste der Mitmenschlichkeit und als Signal für die Zukunft.
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Deutsches Rentenbüro EUGENE F. RAPP – PENSIONS
INTERNATIONAL INC. Gegründet VERA MOROZ – Pensions-Administrator Sprechstunden nach Telefonischer Vereinbarung TEL: (905) 529-9918 Denninger Building (office) FAX: (905) 529-8365 Erstes deutsches Rentenbüro in Nordamerika SOFORTIGE ERLEDIGUNG von Lebens – und Staatsbürgerschaftsbescheinigungen zum Weiterbezug der Rente/Pension |
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Chicopee Park Centre |
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Der erste deutsche LESEZIRKEL Gebührenfrei: 1-888-537-3625 Reinhard Schneider 1047 Gratrix Rd. Waubaushene/Ont. L0K 2C0 Tel.: 1-705-835-2055 Fax 835-6468 Stern - Bunte - Freizeit Revue - Neue Post - Frau im Spiegel Auf Wunsch: Focus - Spiegel - Brigitte - Neue Revue Auslieferung oder Versand in ganz Ontario |
Ristau Construction Limited. |
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“Das Echo” |
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Wir laden alle herzlich ein zum III. Kulturfestival
der deutschen Minderheit in Polen Es wird die reiche Kultur der deutschen Minderheit aus ganz Polen zu bewundern sein. Es wird viele Ausstellungen geben die man besichtigen kann Es werden Tanzgruppen, Chöre und Blasorchester der deutschen Minderheit auftreten. Wir freuen uns schon, Sie am 12. September 2009 in Breslau begrüßen zu können. Verband der deutschen Deutsche Sozial Kulturelle Sozial – Kulturellen Gesellschaft in Breslau Gesellschaften in Polen |
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Paul Tuerr Construction
Paul Tuerr Construction 41 River Road East |
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